Was kann die Daub-Methode?

Wer den eigenen Körper nicht beherrscht wird von ihm beherrscht. Das klingt zunächst einmal ungewöhnlich. Das liegt wieder einmal an unserem Glauben. Wir glauben im Liegen entspannen wir. Wir glauben mittels Meditation unseren Körper zu lockern. Wir glauben Massage hilft bei Verspannungen. Wir glauben, weil es Alle glauben. Die Feststellung ist bei Vielen aber dieselbe. Das Helfen geschieht nur vorübergehend und nicht dauerhaft.

Wir merken nicht, dass wir knirschen. Wir merken nicht, wie wir uns eine unnötige Faltenbildung selbst aneignen. Wir merken nicht, dass wir uns in ein Rückenproblem hineinmanövrieren. Wir merken nicht, dass wir unsere Körperkraft nicht wirklich benutzen. Wir merken nicht welche Kraft und Leistungsfähigkeit wirklich in uns steckt. Wir merken es nicht, weil diese Dinge langsam geschehen. Langsam und unmerklich. Deshalb merken wir nur, wenn wir irgendwann anders aussehen als früher. Wenn sich der Hals verschiebt, die Finger unbeweglicher werden, die Beine schmerzen, oder sich Müdigkeit einstellt.

Wir wissen nicht woher all diese Dinge kommen, weil wir es nicht gelernt haben sie zu beobachten und zu kontrollieren. Eine neue Gewohnheit zu erlernen, bedeutet Beobachtung und Aufmerksamkeit. Dies gelingt relativ schnell und der Körper stellt sich auch sehr schnell darauf ein. Er reagiert positiv und so gewinnen wir das zurück, was wir schon lange verloren haben. Eine Beweglichkeit und Leichtigkeit auch mit zunehmendem Alter.

Es gibt unzählig viele Möglichkeiten dem eigenen Körper dabei zu helfen wieder seine Tätigkeit so aufzunehmen, wofür er geschaffen wurde. All das geschieht nur über die Muskulatur. Sie ist die Ausgangsbasis für die meisten der heutigen Beschwerden und körperlichen Symptome.

Dazu zählen zum Beispiel:

Schnarchen, Schlafapnoe, Zähneknirschen, Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus, Schwindel, Wirbelsäulenprobleme, Schulterschmerzen, Nackenschmerzen, Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz, Durchblutungsstörungen, Ablagerungen in den Gelenken, Knieprobleme, Hüftprobleme, Deformationen wie Rundrücken, Skoliose oder Nackenwulst, Schlaganfall und Demenz, Herzinfarkt, starke Menstruationsbeschwerden, Atemprobleme, Reizhusten, Räusperzwang, Stimmprobleme und viele weitere.

Das klingt zunächst unglaublich. Doch nur deshalb, weil Sie es nicht anders wissen oder kennen. Nur aus der Praxis und der Erfahrung kann man lernen. Mit Theorie kommt man nicht weiter. Auf einem Röntgenbild zu erkennen, dass ein oder mehrere Wirbel abgenutzt sind, ist die eine Sache. Das man hierbei weiterführende Beschwerden über die Muskulatur beheben kann ist die andere Sache. Eine Abnutzung kann man nicht beseitigen, aber aufhalten und schmerzfrei halten.

Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:24 - vor 164 Tagen.
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