Sie ist eine zu erlernende Trainingsmethode, die den Körper wieder zu dem verhilft, was er oftmals verloren hat. Ein angenehmes Wohlbefinden, ein unbeschwertes und von körperlichen Symptomen befreites Leben. Die meisten, der heute so angstvoll erlebten Beschwerden, sind selbst gemacht. Unbewusst und unbemerkt, doch nicht weniger schmerzhaft und mit zunehmendem Alter schwieriger behebbar.
Dabei könnte manches so einfach sein. Wer möchte nicht frei von irgendwelchen Beschwerden leben und keine Angst vorm Alter haben? Jeder, doch die Angst vor Krankheit lässt uns vorbeugen. Eine echte Vorbeugung ist das allerdings nicht, was so mancher glaubt. Bei der Daub-Methode geht es darum die so wichtige Muskulatur richtig zu halten und richtig zu benutzen. Richtig deshalb, damit sie den Körper zu dem führt, wofür er gedacht ist. Ein Kraft- und Energiepaket.
Im Laufe des Lebens wird aber aus einem einmal vor Gesundheit strotzenden Erwachsenen ein Häufchen Elend. Dann, wenn sich Rückenschmerzen ankündigen, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Bewegungseinschränkungen. Dann, wenn wir glauben, dass wir älter werden. Der Lauf der Zeit. Dem ist aber beileibe nicht so. Wir selbst können etwas dagegen tun. Wir sind der Motor und der Urheber unseres Wohlbefindens. Wir sind es, die dafür sorgen, dass sich unser Körper mit Rückenschmerzen meldet. Wir sind es, die unseren Körper so weit bringen mit Kopfschmerzen zu reagieren. Wir sind es, die unserem Körper nicht den wohlverdienten Schlaf genehmigen. Wir? Ja - wir!
Wie machen wir das aber? Wer möchte sich schon selbst schädigen? Ganz sicher niemand. Zumindest nicht bewusst. Deshalb geschehen diese langsam schleichenden Prozesse auch unbemerkt und vor allen Dingen unbewusst. Unser Körper kann viel aushalten, viel verkraften. Würde er sich sofort melden, sobald wir etwas falsch gemacht haben, wüssten wir warum. Doch wir wissen es nicht - bis heute.
Wir suchen im Außen und sehen nicht das Innen. Nahrung hat damit wenig zu tun. Der Körper kann viel vertragen, viel verdauen. Es ist nicht das, was von außen kommt, was uns krank und gebrechlich werden lässt. Es sind wir. Der Volksmund hat sogar einige Sätze treffend parat:
- Man nimmt zu einer Sache eine gewisse Haltung ein
- Man kann zu etwas Stehen
- Man macht Druck oder bekommt Druck
- Man hat eine gewisse Einstellung
- Man ist Niedergeschlagen (wortwörtlich gesehen)
- Man ist aufrichtig
Wobei wir schon beim Thema sind. Das erste lautet Haltung. Haltung ist ein wesentlicher Punkt für unser Wohlbefinden. "Setz Dich gerade hin!" Dieser Satz aus der Kindheit hat nicht viel gebracht. Die Vorbilder fehlten. Der Mensch lernt aus Vorbildern und die ersten dafür sind die eigenen Eltern. Sie wollen das Beste für ihr Kind, gehen aber von sich aus. Sie sitzen nicht gerade. Sie wissen nicht worauf es ankommt. Sie haben unbewusste Verspannungsmuster. Vieles haben Sie, zu Vieles. Vieles Falsche und Schlechte, das ihre Kinder übernehmen. Einfach so, weil es normal ist.
Jedes Kind lernt von den Eltern und imitiert sie unbewusst. Doch es übernimmt auch die Gewohnheiten der Eltern, die Eigenarten, die feinen Schattierungen der Persönlichkeit. Da nützt ein "Setz Dich gerade hin!", nicht viel, machen es die Eltern nicht besser.
Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:24 - vor 164 Tagen.