Eine der häufigsten Probleme bilden die Finger. Siezeigen schon bereits frühzeitig Bewegungseinschränkungen. Oftmals glaubt man die Arbeit wäre schuld daran. Doch nichts dergleichen ist schuld, nur man selbst. Die eigene falsche Bewegung und unbewusste und unnötige Anspannung sorgt dafür, dass die Finger immer unbeweglicher werden.
Typische Folgeerscheinungen sind Karpaltunnel, Schnappfinger oder Dupuytren. Letzteres wird noch heute als gutartiger Tumor bezeichnet. ein absoluter Irrtum. Die Ursache sind Verspannungen und nichts anderes. Männer haben hier ähnliche Probleme, besonders, wenn Sie ständig ins Fitnesscenter gehen. Mit zunehmendem Alter werden Sie feststellen, dass sich in den Armen und Händen ein leichtes Zittern einstellt und sich mit zunehmendem Alter verstärkt. Zittern ist ein Anzeichen, dass man etwas falsch macht. Ein Muskel der zittert oder tickt, wird falsch. Kein Tier vergeudet unnötig Kraft und Energie - dies macht nur der Mensch. Er hat Natürlichkeit verlernt und es wird, wenn es medizinisch so weitergeht, immer schlimmer werden.
Finger natürlich bewegen

Hier sehen Sie meine Finger, die ich zu jeder Tages- und Nachtzeit und auch nach schwerer körperlicher Arbeit so bewegen kann. Das eine hat nämlich nichts mit dem anderen zu tun.
Halten Sie Ihre Hände und Finger zusammen, wie im linken Bild dargestellt. Bei bereits auftretenden Problemen gelingt auch dies nicht richtig, da sich die Hände und Handflächen nach innen krümmen.
Jetzt klappen Sie die Finger wie im rechten Bild gezeigt auseinander. Je weiter, desto besser. Die Handflächen bleiben in Berührung.
Auch hierbei zeigen sich erste Verspannungen, indem die Finger einfach nicht mehr nach hinten und außen gestreckt werden können oder die Handflächen auseinander klaffen. Beobachten Sie also genau, wie gut Sie diese Übung hinbekommen.

Damit diese Übung richtig verstanden und ausgeführt wird, habe ich sie so fotografieren lassen. Die nach außen gespreizten Finger werden nun zusammengeklappt.
Von jedem Finger sollte das erste Fingerglied das letzte berühren. Die Handflächen bleiben in Berührung wie im rechten und linken Bild ersichtlich. Das geht nur, wenn die Finger beim Beugen nach hinten gestreckt werden. Diese Übung bekommen nur sehr wenige hin, ein Zeichen für die weit verbreitete immense Verspannung. Das ist kein artistisches Kunststück, auch wenn es viele fast dafür halten. Dieser Test kann jeder machen, der unverspannt ist.
Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:23 - vor 163 Tagen.