Test - Natürliche Bewegungen - Arme

Natürliche Bewegungsabläufe sollten bis ins hohe Alter erhalten bleiben. Ganz natürlich, ohne Sport oder Gymnastik. Wie beweglich man ist zeigt sich an verschiedenen Tests. Die häufigsten Verspannungen entstehen im Schultergürtelbereich.

Viele der heutigen körperlichen Symptome kann man selbst beheben, ohne Chemie, Hilfsmittel oder Einbildung. Muskeln kann man nicht dehnen, ein weit verbreiteter Irrtum. Muskeln muss man richtig benutzen, dann erfüllen sie ihre Arbeit so, wofür sie gemacht wurden. Fehlhaltungen haben leider viele und so deformiert man sich im Laufe der Jahre immer mehr und glaubt an das Märchen vom Alter.

Wer die wahre Ursache finden und verstehen will, sollte umdenken und das hinten an stellen, was überall angepriesen wird. Nichts ist so flüchtig wie die medizinische Meinung. Man sollte meinen, zwischenzeitlich ist der menschliche Körper erforscht. Leider nein. Die Technik macht Vieles noch schlimmer, vermittelt sie doch den Eindruck allwissend zu sein. Doch darüber könnte man Vieles schreiben. Was zählt sind die Fakten und Tatsachen, das Sichtbare und Greifbare und nicht die Illusion, Behauptung oder irgendwelche utopischen Messdaten.

Beweglich bleiben bis ins Alter

Arme hoch hebenTest-Arme gerade hochstrecken und Ohren berührenMit 73 Jahren, wie in den Bildern gezeigt, haben viele mit den ganz normalen Bewegungsabläufen Probleme und können sich nicht einmal ansatzweise so bewegen. Schon 20 jährige können die einfachsten Übungen nicht ausführen und werden mit zunehmendem Alter nicht nur immer unbeweglicher, sondern es stellen sich auch immer mehr körperliche Symptome ein.

Test 1 - Arme hochheben

Arme hochheben kann jeder, doch worauf kommt es an und woran erkennt man, ob Verspannungen vorhanden sind oder nicht?

Die Übung im Sitzen und Stehen ausprobieren. Schon dabei können Unterschiede auftreten.

Stellen oder setzen Sie sich vor einen Spiegel. Heben Sie Ihre Arme gerade gestreckt nach oben. Nicht anwinkeln, sondern gerade nach oben strecken. Ihre Oberarme sollten Ihre Ohren berühren, den Kopf gerade halten.

Schauen Sie in den Spiegel. Sind Ihre Arme gleich lang? Sind die Arme wirklich gestreckt? Hierbei sollten Sie sich nicht selbst belügen oder die Übung schönreden. Nur wenige können diese Übung richtig ausführen, weil Verspannungen schon sehr früh auftreten.

Im oberen linken Bild sehen Sie das normale Heben, wie es bei Vielen geht oder schon nicht mehr geht. Doch im unverspannten Zustand sollten Sie die Arme komplett gerade hochstrecken, sodass die Oberarme bis an den Ohren anliegen.

Betrachten Sie sich im Spiegel:


Test 2 - Arme gerade nach hinten

Arme gerade hochstrecken und nach hinten haltenNachdem Sie die Arme hochgestreckt haben, sollten Sie weiter die Arme gerade nach hinten strecken. Im Bild ist die Übung nicht ganz richtig erfüllt, denn die Arme sollten gestreckt bleiben. Das ist aber nur eine kleine Erweiterung der oberen Übung und nicht so maßgebend.

Funktioniert das vorherige Hochstrecken noch gut, zeigt es sich, ob das gerade nach hinten strecken auch funktioniert. Bei vielen hapert es genau daran, ein Anzeichen von bereits beginnenden Rückenproblemen. Diese müssen sich noch nicht in ausgeprägter Form äußern, sondern nur mal ab und zu. Erst mit zunehmender Unbeweglichkeit stellen sich Schmerzen ein, deren Zeitabstände immer kürzer werden. Auch ein Bandscheibenvorfall kann sich zeigen.

Nichts schön reden

Menschen neigen dazu sich herauszureden und Dinge oder eigene Unzulänglichkeiten zu beschönigen. Damit schadet man sich nur selbst. Leider neigt unsere heutige Gesellschaft immer mehr dazu, Fakten unter den Tisch zu kehren. Niemand ist schuld, niemand kann etwas dafür, alles wird als Krankheit bezeichnet für die man ja nichts kann. Für Vieles "kann man etwas". Doch dazu muss man zu sich ehrlich sein.

Bekommen Sie diese einfachen Übungen nicht hin, dann liegt es nicht daran, dass Sie ungeübt sind oder heute nicht gut drauf oder eine falsche Kleidung anhaben, oder es nicht richtig verstanden haben. Nein, es liegt daran, dass Muskelgruppen durch Fehlhaltungen und Fehlbewegungen verspannt sind.

Zu glauben, dass Verspannungen damit weggehen, indem man die Übungen jetzt bis zum Anschlag übt, ist ein Irrtum. Die Verspannungen gehen dadurch nicht weg. Das merken Sie daran, dass Sie bei körperlichen Tätigkeiten schwere fallen. Doch das spielt im Normalfall keinerlei Rolle. Egal, ob Sie Stundenlang gesessen, gelegen oder schwer körperlich gearbeitet haben. Diese Übungen sollte man immer ausführen können, da sie in unverspanntem Zustand immer ausgeführt werden können. Diese Unterschiede werden erst im und während des Trainings verständlich und logisch. Muskeln kann man nicht dehnen, man kann Sie nur anspannen oder nicht anspannen.

Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:23 - vor 163 Tagen.
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