Frau Denise E. hatte wie viele andere auch einen erworbenen Rundrücken, der schon im Jugendalter durch Imitation entstand. Durch diese Fehlhaltung und unbewußte Verspannungsmuster entstanden weitere damit zusammenhängende Symptome. Sie hatte ihren Vater imitiert, der einen starken Rundrücken hat und war auf dem besten Wege ihm nachzueifern. Mit Vererbung hat das wenig zu tun, nur Imitation brachte sie soweit. Frau E. ist belesen und läßt sich nichts vormachen oder einreden. So wurde ihr natürlich auch einmal eine Scheuermannsche Krankheit, Morbus Scheuermann, diagnostiziert. Alles was nach Krankheit klingt, vermittelt vielen Betroffenen sofort den Eindruck von Krankheit und nichts dagegen tun zu können. Leider ist die Medizin bis heute hier nicht weiter gekommen und dreht sich im Kreis. Diesen Teufelskreis wollte sie durchbrechen und es leuchtete ihr schnell ein, dass nur sie selbst etwas dagegen tun kann.
Vor dem Training weiß man allerdings nie genau, wie intensiv ein Teilnehmer übt und wie wichtig er sich selbst nimmt. Frau E. hat es geschafft. Ihr Rundrücken ist komplett verschwunden und nichts weist mehr darauf hin. Tolle Leistung und ein Ansporn für andere und vor Allem auch junge Menschen, sich ein solches Los mit seinen weitreichenden Auswirkungen zu ersparen. Doch Frau E.. hatte noch viele weitere Symptome, die sie auch selbst behoben hat.
Bilder sagen zwar mehr als tausend Worte, doch besser erkennt man die Veränderungen natürlich live. Vor allen Dingen, wenn man weiß, wie es vorher war und weiß, welche Merkmale ein Rundrücken hat. Die Farben schwarz und weiß sind nicht besonders gut für das Fotografieren geeignet.
Rundrücken vorher im Mai 2010

Nach über einem Jahr kann Frau E. stolz auf sich sein, denn ihr Rundrücken ist verschwunden. Jetzt sind noch die "kleinen" Reiterhosen dran und dann hat sie eine perfekte Figur mit unglaublich viel Power und Leistungsfähigkeit. Das kann sie bis ins hohe Alter behalten.
Im linken und rechten Bild sieht man einigermaßen den bereits vorhandenen Rundrücken. Typisch ist die starke Hohlkreuzbildung. Doch nicht jeder der ein Hohlkreuz hat, hat auch einen Rundrücken.
Im Schulterbereich verändert sich die Brust-Wirbelsäule. Durch die Fehlhaltung treten die Wirbel immer weiter nach außen. Bei Frau E. war dies "live" auch deutlich zu erkennen. Hinzu kommt eine verstärkte Fehlatmung, die mit zunehmenden Alter immer mehr zur Kurzatmigkeit ausartet.
Dadurch entstehen früher oder später Ängste bis hin zu Panikattacken, die sich unterschiedlich äußern können, wie Platzangst, Höhenangst, Angst vor Menschen, Angst vor engen Räumen, Angst im Aufzug zu fahren und viele weitere Ängste.
Auch Migräneattacken treten häufig bei einem Rundrücken auf. Schon im Jugendalter ab ca. 10 Jahren können hier starke Kopfschmerzen auftreten. Sie sind Anzeichen eines beginnenden Rundrückens. Zudem beeinträchtigen sie die Konzentration und Leistungsfähigkeit. Eltern sollten hier frühzeitig ein Training für ihr Kind überdenken. Sie können ihm viel Leid und Schulstress ersparen.

An diesen Bildern kann man die Auswirkungen des Rundrückens besser erkennen und sind so auch ein wenig einem Laien erkennbar.
Im linken Bild sieht man deutlich den veränderten Rücken. In jungen Jahren wirkt er vielleicht noch ansprechend, doch mit zunehmendem Alter ändert sich es schnell. Die schlanke Taillenführung im linken Bild und die extrem breiten Schultern zeigen die deutliche Fehlhaltung des Rundrückens.
Im jugendlichen Alter halten die Muskeln den Körper noch etwas "aufrecht", sodass die Taille schmal wirkt. Durch die veränderten Druckverhältnisse werden die Bandscheiben, aufgrund des Hohlkreuzes immer mehr zusammengedrückt. Bald verschwindet die schmale Taille. Der Hals- und Schulterbereich erfahren starke Deformationen, die eine immense Disziplin erfordern um die Deformation zurückzubilden oder wenigstens zu stoppen.
Im rechten Bild wirkt der Körper recht "normal" und erfordert Wissen um die sichtbaren Auswirkungen eines Rundrückens. Im Laufe der Jahre deformiert sich zunehmend das Brustbein, der Brustkorb und die Schlüsselbeine. Es ist klar, dass es wichtig ist, so früh wie möglich diese Deformationen aufzuhalten, um ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen. Frau E. hat es komplett geschafft und ist zu Recht extrem stolz auf sich. Auch Ihre Eltern, die sie auch zum Training ermutigen konnte sind sehr stolz auf sie.
Rundrücken nachher im August 2011



Diese Bilder habe ich im August spontan nach dem Training gemacht. Die Kleidung ist hier auch wieder ungünstig gewählt, weil viel weiß vorhanden ist. Man kann aber doch Unterschiede feststellen.
Im Gegensatz zu den oberen Vorher-Bildern erkennt man eine geradere Haltung. Auch der Brustbereich, der für viele Frauen so wichtig ist, erfährt eine natürliche Straffung. Ein so häufig auftretender Hängebusen entsteht durch falsche Haltung, wodurch die Muskulatur anders benutzt wird und so die Brust erschlaffen lässt. Eine Operation ist in vielen Fällen unnötig und überzogen. Den natürlichen Zahn der Zeit kann aber niemand aufhalten.
Der vorherige Rundrücken hat sich komplett zurückgebildet. Selbst in Bewegung ist er nicht mehr erkennbar. Die Wirbelsäule hat sich normalisiert. Das Fehlhaltungsmuster ist aber immer noch vorhanden und deshalb muss ständig und bewusst trainiert werden oder besser ausgedrückt: konzentriert kontrolliert werden. So fällt die Kontrolle immer leichter und benötigt pro Tag insgesamt nur noch wenige Kontroll-Minuten.
Im Bild vom Rücken her betrachtet sieht man deutlich, die noch vorhandene Schulterverspannung. Die linke Schulter ist leicht hochgezogen und angespannt. und wird von Frau E. noch weiterhin korrigiert. Sie war ganz überrascht es so deutlich im Bild zu erkennen. Mit diesem Training erkennt und lernt jeder, wie viele Verspannungsmuster man sich im Laufe der Jahre angeeignet hat und wie schwer sie manchmal zu lösen sind. Doch wichtig ist, dass man sie selbst lösen kann.
Leichte Reiterhosen
Ihre leichten Reiterhosen wird sie auch bald in Angriff nehmen. Sie hat bei mir gefühlt, wie sich Muskeln sofort verändern, sobald sich die Haltung ändert. Dies kann ich ganz bewusst demonstrieren, weil ich weiß, worauf es ankommt. Gerade Haltung ist mehr als nur irgendwie versuchen aufrecht zu sein und zu gehen und sich einen Faden am kopf vorzustellen. solche Dinge haben nichts mit Haltung zu tun, dazu bedarf es weit mehr. Es kommen immer mehr Feinheiten hinzu, die man immer mehr spürt und korrigieren kann.
Hierbei strafft sich der gesamte Körper und Körperteile an die man vorher auch durch Sport nicht herankam, werden hier richtig trainiert. Die komplette Figur kann so vorteilhaft umtrainiert werden. Je nach Fettpolsteransammlung genügen schon einige kg Gewichtsverlust um nur die Fettpolster zum Schmelzen zu bringen, die man möchte.
Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:23 - vor 163 Tagen.