Sie möchten wissen, wie sich eine solche Anspannung anfühlt? Das ist ganz einfach oder haben Sie vielleicht schon häufig erlebt und sich darüber geärgert. Kennen Sie das Reingequatsche beim Auto fahren. Ein Beifahrer, der ständig nervös neben Ihnen sitzt und laufend Kommentare abgibt, wie Sie fahren sollen. "Vorsicht!", schallt es spontan und erschreckt aus dem Mund des Beifahrers "Vorsicht, da kommt einer!" Gemeint ist ein anderer Autofahrer, der sich nur langsam nähert, Sie ihn aber schon längst gesehen haben. Ihr Beifahrer bringt Sie aber dazu abrupt zu reagieren und damit zu schockieren. Man hält die Luft an, die Muskeln krampfen, ein Stich in die Magengrube, vielleicht eine Schulteranspannung. Einen solchen Fahrgast neben sich und Sie fühlen nach 30 Minuten wie ein anderer Mensch. "Nur weg, nur raus und nie wieder!" Passiert Ihnen das auch, wenn Sie alleine Auto fahren? Wohl kaum, sofern Sie nicht zu einem solchen Beifahrer gehören, der genauso auch Auto fährt.
Es gibt Menschen, die mit einer solchen Dauer-Spannung durchs Leben gehen. Kinder möchten meist die Erwartungshaltung der Gesellschaft, der Mitschüler oder ihrer Eltern erfüllen. Der Körper verkrampft sich. Schön wäre es, wenn man diese Verkrampfung äußerlich wahrnehmen könnte. Das ist nicht der Fall, denn dazu muss man wissen, wo man ansetzt, die Verspannungspunkte kennen und genau wissen, wo man suchen muss. Der Leidende muss selbst lernen sich zu helfen, denn nur er kann dies steuern und erreichen. Wie alt dabei jemand ist spielt keine Rolle und welche Symptome auftreten auch nicht.
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So erfahren Sie mehr über Ihre eigene Anspannung. Wie reagieren Sie? Beobachten Sie sich!
Symptome erkennen und deuten
Die oben genannten Symptome treten nicht alle zusammen auf. Der eine hat dies ein anderer das, mal auch mehrere Symptome gleichzeitig. Aus reiner Unwissenheit wird dann irgendetwas behauptet und geglaubt, dass die Symptomatik die Ursache ist und es somit verschiedene Arten von Kopfschmerzen gibt. Nein, es gibt nur eine Art und die bedeutet Schmerz und Druck, mit einigen, vielen, allen oder keinen weiteren Symptomen. Die Hauptursache von Kopfschmerzen oder Migräne sind Fehlhaltungen und Anspannungen. Muskelanspannungen im Schulter-, Nacken-, Brust- und Kieferbereich. Diese zu lösen ist keine Meditationsübung, sondern bedeutet Arbeit und Technik. Den Körper beobachten, ihn zu kontrollieren und zu bemerken, wenn sein altes Verspannungsmuster auftritt, ist Arbeit genug. Erst, wenn man weiß wie es geht und bei seinen auftretenden Symptomen Gewissheit hat, kann man sie selbst lösen.
Die Medizin versucht leider die auftretenden Symptome in Einzelheiten zu zerlegen. Die körperliche Einheit wird vernachlässigt oder gar nicht berücksichtigt. So werden mit Schmerztherapien nicht etwa die Ursachen gelöst, wie es der Name vermuten lässt. Nein, es wird medikamentiert um das richtige Präparat zu finden und gelehrt wie man den Schmerz ertragen kann. Man soll lernen mit dem Schmerz zu leben. Nennt sich das Medizin? Wollen Sie damit wirklich weiter leben? Wollen Sie Ihrem Kind oder sich das wirklich zumuten?
Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:23 - vor 557 Tagen.