Schnarchen bei Männern, Frauen, Kindern

Schnarchen wird häufig immer nur mit Männern in Verbindung gebracht. Frauen stehen hier in Nichts nach. Schon Kinder schnarchen und auch Tiere. Doch wie hängt das zusammen?

Schnarchen Männer häufiger?

Schnarchen wird meist Männern zugesprochenMit ziemlicher Sicherheit kann man dies mit "ja" beantworten. Männer sind im Hals- und Rachenbereich weit mehr verspannt als Frauen. Viele neigen auch zu einer erhöhten Schleim- und Speichelbildung. Diese spielt beim Schnarchen eine nicht unerhebliche Rolle.

Schon in jungen Jahren beginnt eine solche Schnarch-Karriere und die Schnarch-Lautstärke vermehrt sich mit zunehmendem Alter. Verspannungen entstehen unbewusst und schmerzfrei, häufig durch Fehlhaltung und falsche Benutzung von Muskulatur. Davon betroffen ist auch der Hals- und Rachenbereich.

Im Laufe der Jahre nehmen diese Verspannungen zu und deshalb nimmt auch die Schnarch-Häufigkeit zu. Schnarchte man vorher nur ab und zu, so schnarcht man irgendwann jede Nacht. Erst nach vielen Jahren kümmert man sich um sein Schnarch-Problem und sucht Rat bei seinem Hausarzt. Die Antworten sind oft niederschmetternd, denn bis heute gibt es kein Mittel, Gerät oder Spritze gegen das Schnarchen. Eine dauerhafte Hilfe kann man nur dann bewerkstelligen, wenn man lernt seine Verspannungen loszuwerden und die Zusammenhänge versteht.

Medizinisch gesehen interessiert nicht das Schnarchen, sondern nur die nächtliche Atemaussetzer oder auch Schlafapnoe genannt. Das Schnarchen selbst ist zwar störend aber nicht gesundheitsbedenklich.

Frauen schnarchen genauso

Frauen schnarchen auchFrauen ist es peinlich über ihr schnarchen zu sprechen. Doch es ist nicht weiter schlimm und sollte Sie auch nicht beunruhigen. Viel schlimmer ist das Aussehen, welches durch das Schnarchen verändert wird. Es gibt viele Beispiele, die dies zeigen, wenn man die Erfahrung damit hat und davon kann sich auch kein Prominenter verbergen. Die Halsmuskulatur bei Frauen ist nicht so stark belastet wie dies bei Männern der Fall ist. Der Kehlkopf und auch die Stimmlippen oder Stimmbänder sind kleiner.

Bei vielen Frauen treten Verspannungen im Hals- und Rachenbereich deshalb erst viel später auf. Deshalb schnarchen viele Frauen erst mit zunehmendem Alter. Doch lassen Sie sich nicht täuschen, auch viele junge und attraktive Frauen schnarchen. Das Klischee des "nur Dicke schnarchen" stimmt nicht. Es gibt viele andere Kriterien die zusammen spielen und eine wichtigere Bedeutung beim Schnarchen spielen.

Das ständige Grübeln löst immer mehr Verspannungen aus und dann nimmt auch bei Frauen das Schnarchen zu. Es kann im Laufe der Zeit dieselbe Lautstärke erreichen wie Männer. Das müssen keine übergewichtigen Frauen sein, es können auch Frauen sein, die sehr zierlich und schlank gebaut sind.

Ein Arztbesuch bleibt deshalb erfolglos, weil viele Ärzte immer noch der Meinung sind, dass Schnarchen etwas mit Übergewicht zu tun hat. "Sie können doch niemals schnarchen, Sie sind doch eine Frau und ganz schlank". Ein Vorurteil aber kein wirkliches Wissen über die Zusammenhänge.

Kinder schnarchen manchmal auch

Kinder schnarchen auch schonSchon bei kleinen Kindern beginnt das Schnarchen, wobei man vielleicht hier vorschnell das Wort schnarchen benutzt. Normalerweise ist man gewöhnt, dass ein Kind beim Schlaf keinen Pieps von sich gibt. Doch schon Kinder neigen zu Verspannungen und zum Zähneknirschen. Sie ahmen es den Erwachsenen nach, die sie instinktiv sehr genau und intuitiv beobachten.

Schleimbildende Nahrung kann auch ein Auslöser sein oder Polypen. Deshalb wäre es bei Kindern ratsam einen Arzt aufzusuchen. Bei Kindern ist es nicht normal, dass sie schnarchen, es sei denn, sie sind übergewichtig und haben dadurch eine erhöhte Schleimbildung.

Tiere schnarchen

Tiere schnarchenUnsere geliebten Haustiere schnarchen teilweise wie die "Großen". Hier geht es nicht um alle Haustiere, sondern um die "vermenschlichten" wie Hund und Katze. Andere Haustiere schnarchen nämlich nicht. Besonders Hunde passen sich stark an den Menschen an. Der Mensch selbst bemerkt dies gar nicht.

Die Natürlichkeit geht deshalb verloren und Fertig-Futter sorgt dafür, dass das Tier immer weniger artgerecht lebt, sondern "vermenschlicht" wird. Da fehlt nicht viel mehr, bis ein Hund oder eine Katze schnarcht oder vor sich hin röchelt. Die Individualität jedes Tieres, sowie der Charakter trägt auch dazu bei. So, wie der Mensch bestimmte unbemerkte Muskelmuster aufweist, so macht es auch ein Tier, besonders, wenn es mit und bei einem Menschen lebt.

Ein Tier in freier Wildbahn ist nicht zu vergleichen mit einem Tier, welches in die Familie integriert wurde und dort quasi auch als Familienmitgliede angesehen und behandelt wird. Viele Hundebesitzer wollen nur einen Begleiter und ein Hund ist ideal dazu geeignet. Er passt sich an und ist auf "sein Herrchen" fixiert. Bei Katzen ist dies nicht viel anders, obwohl immer behauptet wird, dass Katzen Einzelgänger sind. Wer Katzen hat, kann feststellen, dass sie häufig auch auf ihren Besitzer fixiert sind, und sich anpassen, wenn man sie von kleinauf erhalten hat.

Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:23 - vor 1024 Tagen.
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