Wer Schmerzen hat darf sich über die Anzahl an Diagnosen freuen. Er hat freie Auswahl und kann sich selbst heraussuchen, wem er glaubt und wohin er gerne tendiert. Viele gehen von Arzt zu Arzt und schnell stellt man fest, dass deren Weisheit begrenzt ist. Aus langjähriger Erfahrung weiß ich, dass das Mißtrauen Schmerzgeplagter immer stärker wird. Viele wehren sich dagegen und suchen wirklich Hilfe. Aus medizinischer Sicht häufig unmöglich. Als letzter Ausweg steht die Psychotherapie. "Kann die Medizin nicht helfen, liegt es an der Psyche!" So die weitläufige Meinung.
In jeder anderen Berufsgruppe würde man darüber lachen und sagen: "Wenn Sie keine Lösung kennen, dann sagen Sie doch einfach Sie wissen es nicht!" Genau diesen Satz hört man von Medizinern leider viel zu wenig. Statt zuzugeben an die eigenen Grenzen zu stoßen, wird aus vorhandenem Wissen eine Hilfskonstruktion zusammengebraut. Neue Krankheiten, neue Theorien und neue Medikamente entstehen. Horst Seehofer hat öffentlich zugegeben, dass die Pharmalobby seit 30 Jahren die Politik beeinflusst.
Kein Wunder, wenn man sich mit seinen Schmerzen und Symptomen alleine gelassen fühlt oder nicht wirklich für voll genommen wird. Doch nicht die Medizin allein ist ursächlich dafür verantwortlich. Jeder einzelne ist es. Oftmals kümmert man sich viel zu spät um sich selbst. Man glaubt das, was man jeden Tag hört oder was Ärzte einem erzählen oder einreden, ohne es zu hinterfragen, ob es auch richtig ist und so sein kann. Wir machen uns keine Gedanken darüber. Besonders Frauen schlucken wahllos Medikamente, die Frage nach Sinn und Unsinn kommt erst Jahre später, wenn es zu spät ist.
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Immer mehr greift die Pharmaindustrie in unser Leben ein und macht aus gesunden Menschen kranke. Immer mehr glauben Menschen blind ohne eine Diagnose auch nur zu hinterfragen oder den Beipackzettel eines Medikamentes zu lesen. "Ich verstehe das nicht!" So lauten viele Aussagen. Doch da muss ich dagegen halten und sagen: "Ich verstehe das nicht!"
Pharmaindustrie macht aus gesunden kranke Menschen
Unzählige solch selbstverständlicher Handlungen werden tagtäglich ausgeführt. Ohne nachzudenken, ohne Risiken und Folgen abzuwägen. Diese Dinge sind selbstverständlich geworden und deshalb denken die meisten nicht darüber nach. Ich habe bisher nur sehr wenige Frauen getroffen, die noch nie, wie ich, die Pille genommen haben. Lesen Sie den Beipackzettel durch? Er ist kein Buch mit sieben Siegeln, man muss sich nur etwas damit auseinander setzen um schnell festzustellen, dass die Nebenwirkungen nicht zu verachten sind.
Doch brav nimmt man seine Tabletten zu sich und glaubt und hofft. Blindes Vertrauen ist auch ungesund..
Wer selbst die Initiative ergreifen will, kann dies auch tun. So bekommen Sie ihre Symptome nicht nur selbst in den Griff, sondern können sie auch wunderbar beobachten und selbst sofort korrigierend darauf einwirken. Nicht nur eine enorme Zeitersparnis, sondern auch ein Ärgerfaktor weniger.
Man sollte nie seinen normalen Menschenverstand abgeben. Was unlogisch ist, kann auch nicht sein. Es wird viel versprochen, aber wenig gehalten. Lassen Sie sich nicht verunsichern oder verrückt durch andere machen, die Ihnen irgend etwas raten wollen. Folgen Sie Ihrem eigenen Verstand. Nur Sie wissen, wie es Ihnen geht, nicht die anderen und auch nicht ein Arzt.
Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:23 - vor 163 Tagen.