Was für eine Frage! Die Gegenfrage lautet: "Wer nicht?" Dieses Wort "Arthrose" kennt jeder und benutzt auch fast jeder. Es ist quasi in aller Munde. Sobald es in einem Gelenk schmerzt, kann das nur Arthrose sein. Und tatsächlich. Oftmals erhält man diese Diagnose nur mit einem schiefen Blick. Genau das kenne ich auch. Ob diese Diagnose auch stimmt? Wer will das schon nachprüfen und vor allen Dingen wie? Arthrose ist eine langsame Versteigung in den Gelenken. Dagegen soll man sich bewegen. Unlogisch, denn woher soll eine solche Versteifung kommen. Man bewegt sich ja nicht anders als andere. Der eine hat`s der andere nicht. Ach ja, die Vererbung und Veranlagung muss wieder herhalten.
Knackst es im Halsgelenk oder in den Knien, oder gar im Kiefergelenk? Arthrose! Überall wo es knackst steckt die verdammte Arthrose drin. Die armen Gelenke und Wirbel sind abgenutzt und daran kann man nichts mehr ändern. Arthrose eben! Und jetzt? Haben Sie Angst? Sicherlich, denn wer will schon eine solche Diagnose hören. Die Frage ist nämlich eine andere. Ob Sie es auch glauben!
Arthrose ist kein unabwendbares Schicksal sondern rührt von starken Muskelverspannungen her. Dadurch schränkt sich logischerweise auch die Beweglichkeit ein und dies sitzt nun mal nur in den Gelenken. Unsere Knochen können wir noch nicht biegen. Verspannen wir in den Gelenken, dann können auch die Sehen und Bänder nicht mehr richtig ihre Tätigkeit aufnehmen, sie reagieren so als ob sie festgehalten würden. Dadurch entstehen Entzündungen und Abnutzungen bis hin zu Schwellungen. Die Knorpel wetzen sich ab, der Gelenksbereich wird nicht mehr richtig versorgt und man wird Kälteempfindlich. Sämtliche Mittelchen oder Nahrungsergänzungen ändern nichts an diesem Zustand. Drücke ich einen Wasserschlauch ab, kann das Wasser auch nicht mehr fließen auch nicht dann, wenn ich Sekt durch den Schlauch leite.
Dazu fällt mir ein Beispiel ein, das mir tatsächlich vor vielen Jahren passiert ist. Vor über 20 Jahren war ich bei meinem Hausarzt, weil mein rechtes Knie ständig schmerzte und auch etwas geschwollen war. Zumindest sah es sitzend von oben betrachtet anders aus, als das andere. (Heute weiß ich warum)
Ich saß bei meinem Hausarzt im Stuhl und teilte ihm meine Beobachtungen und Schmerzen mit. Er sah mich im Sitzen an und teilte mir seine Diagnose mit, ohne meine Knie überhaupt nur berührt zu haben: "Das ist Arthrose! Mit den Knien haben Sie auf jeden Fall Arthrose!" Hups! Was war denn das? "Wie?", fragte ich. "Ja, alle mit solchen Knien wie Sie sie haben, haben Arthrose. Falls nicht werden Sie sie auf jeden Fall bekommen. Das ist halt so und ganz normal." Na, ich war bedient. Bisher hielt ich meinen Hausarzt für ganz gut, aber diese Aussage ließ mich sehr zweifeln. Wenn eine solch kleine Frage von mir schon so eine Antwort auslöst, dann will ich gar nicht wissen, was bei echten Schmerzen für eine Diagnose herauskommt. Jedenfalls habe ich heute keine Meniskusprobleme mehr und ob ich Arthrose habe oder nicht - was hab ich davon es zu wissen? Nichts!
Denken Sie deshalb mit und fragen Sie vorher nach. Ein Arzt ist ein Dienstleister und kann nur das vermitteln, was er gelernt hat. Es ist Ihre Gesundheit, Ihr Körper, Ihr Leben und dafür sind Sie verantwortlich. Ich weiß was Schmerzen sind und Ängste vor dem älter oder alt werden. Ich hatte sie, wie viele andere auch. Gerade bei Rückenschmerzen bis hin zur Bewegungsunfähigkeit und Kopfschmerzen mit Migräneattacken, da weiß man, was Schmerzen wirklich sind. Sie zu bekämpfen und völlig zu eliminieren, darauf bin ich stolz. Und diese Methode als Laie und ohne Vorkenntnisse entwickelt zu haben, darauf bin ich ebenso stolz.
Und jetzt noch ein kräftiger Schock: Ich war seit über 25 Jahren nicht mehr bei einem Frauenarzt, habe noch nie eine Vorsorgeuntersuchung gemacht und habe dies auch nicht vor. Sie dürfen den Mund wieder schließen, denn ich lebe noch und bin auch ohne Arzt und Diagnose gesund! Ach und noch etwas: Das hat nichts mit Glück, den Genen oder meinem Lebenswandel zu tun. Sondern ich weiß, wie es geht und worauf es ankommt und freue mich schon auf ein arbeitsames und langes Leben, ohne Demenz.
Sicher - vor der Entwicklung der Daub-Methode hatte ich Schmerzen, doch ich habe sie selbst behoben und konnte mir ganz alleine selbst helfen. Dieses Wissen und es ist oftmals wirklich verblüffend, zeigen ich dem, der lernen will, sich selbst zu helfen.
Diesen Satz habe ich schon oft gesagt und jedes mal schaute man mich an, als ob ich ein Alien wäre. Wir glauben mit einer Selbstverständlichkeit, dass Krankheit und Gesundheit von irgendwelchen Untersuchungen abhängen. "Und was ist mit Krebs?", so die häufige Frage. Solange man auch bei Krebs nur Mutmaßungen anstellt, fast tagtäglich neue Hiobsbotschaften ans Ohr dringen, welches Produkt oder welcher Wirkstoff mal wieder krebsauslösend sein könnte und sollte und kein echtes Wissen nach dem woher und warum besteht, glaube ich an meine Theorie. Jedenfalls hatte ich schon Teilnehmer im Training deren Krebsdiagnosen ein Irrtum waren. Angst ist in der heutigen Medizin leider ein wichtiger Faktor geworden. Doch in früheren Jahrhunderten war es nicht anders, nur die Angst selbst hat man anders geschürt.
Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:23 - vor 163 Tagen.