Immer wieder wird behauptet, dass Massage im Nacken- und Halswirbelbereich nichts ausmachen würden. Auch Einrenkungen, wie sie die Chiropraktik macht hat keine Auswirkung auf einen Schlaganfall. Doch ich halte das für eine falsch Aussage.
Im Halswirbelbereich würde ich persönlich niemals jemanden herumrenken oder massieren lassen. Die Aussage: "Sie sind aber im Nackenbereich verspannt, da müssen wir aber massieren." Lieber nicht. Denn Sie wissen ja nicht, wie stark Sie verspannt sind und so kann es vorkommen, dass der Masseur genau auf die verspannten Muskeln drückt und diese wiederum auf die Halswirbelsäule, was eine Unterversorgung des Gehirn bedeuten kann und nicht nur einen Schlaganfall, sondern auch Demenz auslösen kann.
Einem Teilnehmer von mir ist das passiert. Er hatte immer starke Nacken- und Schulterverspannungen, war so um die 60 Jahre herum. Er ging zu einem Chiropraktiker zum einrenken und dachte sich nichts dabei. Nach der Anwendung bemerkte er, dass es ihm nicht so gut tat. Er hatte Schwindel und leichte Übelkeit, was er vorher nie hatte. Nach einer gewissen Zeit waren diese Anzeichen wieder verschwunden und er dachte sich nichts dabei.
Nach genau drei Tagen hatte er einen Schlaganfall, der Gott sei Dank gut ausging. Ihm war schon damals klar, dass die Verenkerei im Halsbereich für einen Schlaganfall verantwortlich war. Vorher hatte er eine solche Maßnahme noch nie durchführen lassen. Diese Behauptung, dass ein solches Einrenken nichts bewirken würde ist falsch. Bei dem einen kann es gut ausgehen, bei einem anderen nicht. Nachdem er ein Training besucht hatte, wurde es ihm noch mehr verdeutlicht. Er war froh, Alles gut überstanden zu haben und keine Folgeschäden davon getragen zu haben.
Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:23 - vor 163 Tagen.