Schlafstörungen - Ursache

Man wälzt sich Nacht für Nacht im Bett und kann nicht einschlafen. Irgendwann fällt man vor Müdigkeit in einen kurzen Schlaf um dann morgens müde und gerädert aufzuwachen. und dieser Zustand hält bei vielen nicht nur einige Tage oder Wochen an, sondern teilweise jahrelang. Eine enorme Belastung für Körper und Psyche. Die größte Ursache bei Schlafstörungen sind unbewusste muskuläre Anspannungen. Körperliche Anspannungen erschöpfen zwar den Körper lassen ihn aber nicht wirklich einschlafen und in eine erholsame Tiefschlafphase kommen. Der Körper ist gewöhnt tagtäglich von morgens bis abends zu verkrampfen. Diese Gewohnheit übernimmt er auch nachts und der Schlaf ist gestört.

Man fühlt sich morgens gerädert und unausgeruht, so als hätte man Schlafapnoe, aber in Wirklichkeit hat man nur fast gar nicht oder schlecht geschlafen. Gereiztheit kommt häufig hinzu und man wird immer weniger belastbar.

Häufig sind weitere Symptome vorhanden wie Tinnitus, Migräne, Zähneknirschen, Nacken- und oder Rückenbeschwerden. Viele dieser genannten Symptome lassen den Körper nicht zur Ruhe kommen. In einem Training wird man sich seiner starken Verspannungsmuster bewusst und spürt den Schlafentzug. Müdigkeit macht sich breit und oftmals fällt man schon nach dem ersten Training total müde und erschöpft ins Bett und kann sogar durchschlafen.

Wer Hilfsmittel wie Schlaftabletten regelmäßig einnimmt, sollte diese langsam absetzen. Abhängigkeiten sind keine gute Basis für den Körper und die weiteren Lebensjahre. Diese Entscheidung sollte jeder für sich selbst treffen und kann von niemandem vorgeschrieben werden.

Fixe Gedanken, die einen nicht einschlafen lassen und belasten weisen auf Stimmungsschwankungen hin und können mit wegtrainiert werden. die fixen Gedanken lassen sofort nach, sobald die Verspannungen verschwunden sind. Das ist keine Utopie, sondern Fakt und kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Man sollte aber geduldig sein und nicht erwarten in wenigen Tagen die Schlafstörungen im Griff zu haben. Das benötigt schon einige Wochen und man sollte mit den Übungen immer am Ball bleiben und nicht nachlässig damit umgehen.

Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:23 - vor 163 Tagen.
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