Oftmals ist eine Schlafapnoe auch mit Schnarchen begleitet. Deshalb wird Schlafapnoe auch häufig vom Partner festgestellt. Schlafapnoe wird in einem Bereich von 10 Sekunden 10 mal pro Stunde als unbedenklich eingestuft. Doch viel wichtiger ist, wie die Schlafapnoe überhaupt entsteht und ob man ihr hoffnungslos ausgeliefert ist.
Häufig wird Schlafapnoe so verursacht, dass das Gewebe im Hals erschlaffen und dadurch ein Verschluss entstehen soll, wobei der Atem nicht mehr fließen kann. Der Körper bemerkt dies und weckt den Schläfer kurz. So kurz, dass er es nicht bemerkt. Nur wenige bemerken dies. Doch der Körper kann so in keine richtige Tiefschlafphase mehr kommen, je stärker die Schlafapnoe ist. Das heißt, je mehr Atemaussetzer Sie haben und je länger sie andauern, desto schlimmer. Als normal bezeichnet man eine Schlafapnoe, wenn Sie 10 x in der Std. und jeweils 10 Sek. Dauer auftritt. Was darüber ist, wird als gesundheitsbedenklich eingestuft. Wir hatten schon Teilnehmer mit 3 Min. Dauer.
Durch das ständige Wecken des Körpers kommt man in keine Tiefschlafphase mehr und wacht morgens müde und gerädert auf. Bei wem es länger andauert, der wird immer gereizter und auch sein Umfeld leidet darunter. Kein Wunder, wenn ständig Schlafentzug folgt. Auch Tagesmüdigkeit kann ein Problem sein, besonders der Sekundenschlaf. Hier schläft man einfach ein. Wer sich häufig im Straßenverkehr aufhält spielt hier ein gefährliches Spiel. Es gibt aber auch Tagesmüdigkeit ohne Schlafapnoe.
Die wahre Ursache von Schlafapnoe sind unbewusste Verspannungsmuster, die nicht bemerkt werden. Je länger man eine solche Schlafapnoe hat, desto mehr prägen sich solche Verspannungen ins Unterbewusstsein ein. Der Körper hält dann ständig die Atmung an. Wer glaubt, dass dies nur nachts geschieht der irrt. Schlafapnoe tritt tagsüber genauso auf. In der Nacht führt der Körper nur das aus, was er bereits kennt. Er kann nichts neues erfinden.
Im Anti-Schnarch-Training müssen Sie tagsüber üben, damit sich das Unterbewusstsein an den neuen Zustand gewöhnt. Viele bemerken schon in wenigen Wochen eine Verbesserung. Die meiste Schlafapnoe wird nämlich vom Partner festgestellt, der sich darüber Sorgen macht. Er ist es auch, der die Verbesserungen als erstes bemerkt. Nur, wer tagesmüde ist, bemerkt auch selbst eine Verbesserung. Ist ein CPAP-Gerät vorhanden, so liegt es in der Verantwortung eines jeden selbst, dieses Gerät abzusetzen. Zunächst überprüft man dies bei einem kleinen Mittagsschlafs oder bittet den Partner "aufzupassen". Die meisten legen beim Mittagsschlaf oder bei sonstigem Ausruhen kein CPAP-Gerät an. Wessen Schlafmaske schon im Schrank vor sich hindämmert, der hat die beste Ausgangsbasis. Die Übungen des CPAP-Gerätes sind kontraindiziert und machen genau das Gegenteil von dem, was geübt wird. Wer allerdings glaubt mit ein wenig Gaumensegel bewegen ist es getan, der irrt. Die Übungen sind vielseitig und vielschichtig und man lernt die gesamten logischen Zusammenhänge verstehen. Dann liegt es an jedem selbst zu üben oder nicht.
Letzte Aktualisierung: 29.03.2012 - 08:39 - vor 54 Tagen.