Schlafapnoe & Atemaussetzer

Schon beim Aufwachen spürt man die Auswirkungen: Tagesmüdigkeit, Erschöpfung, sich gerädert fühlen und häufige Gereiztheit. Nächtliche Atemaussetzer können zu einer Schlafapnoe führen. Die kann Schuld an diesen Symptomen sein. Symptome, die bei vielen schon lange anhalten, haben meist mit einer Schlafapnoe zu tun oder führen zu einer solchen.

Man fühlt sich ständig müde, gerädert und unausgeschlafen. Sicher, das kommt bei jedem einmal vor. Ein Jahreswechsel, ein spätes zu Bett gehen oder Anspannung am Arbeitsplatz strengen den Körper an. Es gibt noch weitere Ursachen die einen einfach müde werden lassen. Der eine glaubt den oder die Auslöser zu kennen, der andere nicht. Das ist auch nicht weiter schlimm handelt es sich um ein paar solcher "müden Tage". Doch was, wenn es anhält. Schlafstörungen können auch auftreten, wenn man ständig aufwacht und unruhig schläft.

Müde und trotzdem keine Schlafapnoe

Oben genannte körperliche Symptome sind typisch für eine Schlafapnoe. Doch was, wenn kein Befund vorliegt? Ein Arzt kann hier wenig helfen, sofern keine Schlafapnoe vorliegt oder es sich nicht um eine echte Narkolepsie handelt. Auch hier sind die Grenzen fließend, da es ja für jedes Wehwehchen Medikamente gibt. So quält man sich tagaus tagein mit diesen körperlichen Symptomen herum. Immer wieder versucht man das Tagesgeschehen zu hinterfragen und glaubt, dass dort die Ursache zu suchen ist. Nach und nach kommen weitere Auswirkungen dazu. Selbst Sonntags bei einem gemütlichen Kaffeekränzchen schläft man plötzlich ein. Nicht lange, vielleicht einige Sekunden oder Minuten. Das sind eigentlich typische Anzeichen einer Schlafapnoe oder eines Erschöpfungszustandes, aber ohne Schlafapnoe. In beiden Fällen stecken ganz spezielle Verspannungsmuster, die man selbst beheben kann. Liegt keine Schlafapnoe vor, handelt es sich um typische Erschöpfungszustände, die durch Verspannungsmuster hervorgerufen werden.

Wenn die Luft weg bleibt

Atemaussetzer selbst festzustellen ist nicht so einfach, meist wacht man nicht daran auf. Hat man einen Partner mit leichtem Schlaf, stellt dieser es als erstes fest. Auch bei lautem Schnarchen stellt der Partner es als erstes fest, weil für kurze Zeit Ruhe eingekehrt ist. Und zwar dann, wenn man die Atemaussetzer auftreten. Oftmals dauert es Jahre bis man reagiert und etwas unternimmt. Schlafapnoe kann sich auch in Form von Albträumen melden, an denen man mit Herzrasen aufwacht.

So passiert es, dass nach einem lauten Schnarchen plötzlich absolute Stille herrscht. Die Atmung des Schnarchers hat ausgesetzt. Nach gewisser Zeit hört man einen lauten Atemseufzer und das Schnarchen geht wie vorher weiter.

Solche Atemaussetzer, sollen bei den meisten Menschen auftreten und seien normal. Im normalen Rahmen sind Atemaussetzer die ca. zehn Sekunden anhalten und etwas zehn mal pro Stunde ablaufen. Das ist keine gesundheitliche Beeinträchtigung und erfordert keine Maßnahmen. Doch durch die schon vorhandenen Verspannungsmuster nehmen solche Atemaussetzer zu.

Wesentlich schwieriger und gefährlicher ist es, wenn die Atemaussetzer länger anhalten und häufiger auftreten. Der Körper erfährt hierbei eine enorme Belastung, die nicht zu unterschätzen ist und in diesem Fall spricht man von einer Schlafapnoe.

Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:23 - vor 163 Tagen.
Texte & Grafiken dürfen ohne unsere Zustimmung nicht verwendet oder veröffentlicht werden - Seite geladen in 0.001862 Sekunden