Im Schlaf erholen wir uns und schöpfen neue Kraft für den Tag. Für viele Deutsche ist der Schlaf keine Erholung, sondern ein lästiges Übel. Umfragen von 1.800 Befragten ab 16 Jahren haben ergeben, dass 15% davon schwer einschlafen und 30% berichteten, dass es mit dem Einschlafen so geht, aber besser sein könnte.
Schlafen Sie schnell ein und wachen morgens frisch und erholt auf? Eigentlich ein normaler Zustand, den viele Menschen immer weniger erreichen. Die Ursache sucht man meist außen. So wechselt man die Kopfkissen, kauft sich einen anderen hochmodernen Lattenrost und lässt sich ein teures und "medizinisch geprüfte und erprobte" Matratze aufschwatzen. Anfangs lebt man von der Einbildung besser zu schlafen. Man hat schließlich viel Geld dafür bezahlt, teilweise mehrere hundert bis tausend Euro und dann muss es ja gut sein.
Bald stellen Sie fest, dass sich nichts oder fast nichts geändert hat. Sie schlafen nach wie vor schlecht ein, wachen nachts auf und fühlen sich morgens wie gerädert. Ein Test beim HNO-Arzt hat keine Ergebnisse gebracht. So liegt in den meisten Fällen die Vermutung nahe, dass es sich nur um eine psychische Störung handeln könne. So sucht man die Ursachen in seinem Umfeld, der Arbeit, der Familie und je mehr man sich in diese Gedanken hineinsteigert, desto mehr verdichtet sich der Gedanke, dass man eigentlich viel zu viel arbeitet, zu wenig Anerkennung bekommt und immer für andere das ist.
Mit solchen Gedanken wird es nicht besser und sie werden wohl kaum die echte Ursache Ihrer Schlafstörungen finden. Im Gegenteil! Wir sind die Ursache von Vielem, nicht die anderen und nicht das Bett in dem wir schlafen.
Starke und unbemerkte Verspannungen bewirken diese Müdigkeit. Sie haben sich ganz langsam im Laufe der Zeit entwickelt und verstärken sich durch Unzufriedenheit und Ärger immer mehr. Verspannungen beanspruchen den Körper enorm und machen müde und erschöpft. Im Laufe der Zeit werden Sie immer gereizter, steigern sich in Kleinigkeiten hinein und entwickeln Ängste.
Betrachten Sie Ihre Eltern, so stellt sich schnell heraus, dass ein Elternteil ähnliche Verhaltensmuster aufwiese, besonders, wenn es sich um das gleichgeschlechtliche Elternteil handelt.
Verspannte Muskeln sind nichts anderes als unnötig angespannte Muskeln. Machen Sie einmal einen übertriebenen Selbstversuch:
Runzeln Sie extrem die Stirne in allen möglichen Variationen. Versuchen Sie beim Stirne runzeln zu sprechen und sich auf das Gespräch zu konzentrieren. Sie werden feststellen, dass es sehr schwierig ist. Die Konzentration fällt schwer und das Runzeln empfinden Sie als anstrengend. Solche Anstrengungen machen aber müde. Beobachten Sie einmal Ihr Umfeld und die Menschen darin, wie oft sie z.B. beim Sprechen die Stirne runzeln. Sehr, sehr häufig.
Das war nur ein harmloses Beispiel, es gibt noch wesentlich mehr Verspannungsherde, die nicht weh tun, sondern den Körper ungemein ermüden. Das führt zu undefinierbaren Schlafproblemen, die nicht von AUSSEN gelöst werden können. Sie selbst können diese Probleme lösen unabhängig davon ob Sie ein Grübler sind oder nicht.
Viele Eigenschaften werden dem Grundcharakter zugesprochen und dennoch sind sie nur Gewohnheiten, die durch langjährige Verspannungen entstanden sind. Die Verspannungen bewusst wahrzunehmen und sie zu beheben bedeutet wieder einen gesunden, ruhigen und erholsamen Schlaf zu haben.
Meditation hilft hierbei gar nichts, da sie solche Verspannungen in jeder Form der Meditation genauso ausüben.
Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:23 - vor 163 Tagen.