Wie lange brauchen Sie zum Einschlafen? Normalerweise braucht man dazu nur wenige Minuten. Doch bei Vielen sieht das ganz anders aus. Sie wälzen sich im Bett, denken über den Tag oder irgendwelche Sorgen nach und kommen einfach nicht zur Ruhe. Ständig kreisen die unterschiedlichsten Gedanken im Kopf. Warum nur? Dabei würde man so gerne abschalten können und einfach nur einschlafen.
Doch es kann auch sein, dass man zwar schnell einschläft aber dann nach wenigen Stunden wieder aufwacht. Jetzt kann man nicht mehr einschlafen und wälzt sich im Bett hin und her. Das nervt und man wird gereizt. Tagsüber ist man müde und fühlt sich gerädert oder so, als hätte man gezecht.
Woher kommen solche Schlafstörungen?
Der Grund sind unbewusste Verspannungen. Der Körper kommt nicht zur Ruhe, man kann nicht wirklich entspannen. Selbst der abendliche Sport führt nicht zum gewünschten Ergebnis. Wer "unter Strom" ist, bei dem bewirkt der Sport eine noch größere Körperspannung um dann nach dem Sport wieder auf das normale Level herunter zufahren. Dabei fühlt man sich dann besser, glaubt, dies wäre Entspannung.
Doch weit gefehlt. Der Körper macht nur das, was er kennt. Wer den ganzen Tag angespannt ist, ohne dies zu bemerken, dessen Körper macht dies rund um die Uhr. Auf der einen Seite ist man müde, auf der anderen Seite wie aufgedreht.
Wer lange Jahre und immer mehr verspannt, der belastet seinen Körper enorm und das Gefühl oder die Erinnerung an Entspannung und Lockerheit ist verloren gegangen. Hier kann man mit ganz gezielten Übungen selber dagegen angehen, seine Verkrampfungen ganz bewusst zu lösen.
Auch teilweise fixe Gedanken, Ängste oder Sorgen spielen hierbei eine Rolle. Sie sind teilweise erste Anzeichen von Stimmungsschwankungen, treten aber nur schubweise auf.
Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:23 - vor 74 Tagen.