Gleitwirbel - Ursache - Hilfe

Wirbel - Gleitwirbel - Probleme entstehen durch Fehlhaltung und falsche BewegungsabläufeGleitwirbel entstehen, wie alle anderen Rückenprobleme auch, durch Fehlhaltung und falsche Bewegungsabläufe. Im linken Bild erkennt man die Verzahnung der Wirbel miteinander. Die Bandscheiben dienen als Puffer und federn die Kraft ab. Ohne Muskulatur halten sie aber nicht einmal 2 kg aus Unsere Wirbelsäule ein Kraftpaket

Muskeln entwickeln sich so, wie wir sie benutzen. Rückenmuskeln müssen nicht aufgebaut, sondern richtig benutzt werden. Das geschieht den ganzen Tag über, auch beim Sitzen. Sobald wir uns "Halten" müssen, benötigen wir unser gesamtes Muskelsystem. Niemand kann hier sagen welche es sind. Dies wird nur immer behauptet, stimmt aber nicht.

Erst, als ich mich nicht mehr bewegen konnte, habe ich am eigenen Leib gespürt, wieviele Muskeln man wirklich benötigt. Das ist anders als auf irgendwelche Bilder zu sehen, worauf einzelne Muskeln und Muskelschichten abgebildet sind. Erst in der Praxis zeigt sich das Ergebnis. Haben wir Schmerzen, stimmt etwas nicht. Die Ursache liegt aber nicht im Außen, sondern bei uns. Wir machen etwas falsch.

Gleitwirbel - Entstehung

Bei Gleitwirbeln wird durch falsche Belastung ein bestimmter Druck auf eine oder mehrere Bandscheiben ausgelöst. Dieser Druck führt zu unterschiedlichen Auswirkungen. So kann eine oder mehrere Bandscheiben komprimiert werden je nach der dauernden Druckausübung. Manche Wirbel können immer wieder "herausspringen" und werden dann wieder durch verschiedene Massnahmen "eingerenkt". Im Grund ist dies gar nicht notwendig. Es gibt auch echte Gleitwirbel, die tatsächlich hin- und hergleiten. Manches mal sogar schmerzfrei. Teilweise belastet dieser gar nicht, sondern steht nur "etwas komisch heraus". Er bewegt sich teilweise sogar und man kann ihn äußerlich sehen oder fühlen. Manchmal fühlt es sich wie eine kleine Treppenstufe an. Solange er nicht schmerzt ist es ja kein Problem. Doch man wird älter und irgendwann beginnen die Probleme.

Doch egal, was SIe haben und welche Diagnose Ihnen gestellt wird, mit den RICHTIGEN Übungen werden die falschen Druckverhältnisse normalisiert. Die Wirbelsäule wird wieder in eine normale Position gebracht, was die Bandscheiben enorm entlastet. Dies geschieht aber nicht mit Geräten oder vermeintlichen Muskelaufbau. Seien Sie damit bitte äußerst vorsichtig. Das Ergebnis merken Sie erst hinterher, wenn vielleicht weitere Vorfälle eingetreten sind.

Die umliegenden Muskeln haben sie falsch entwickelt. Sie halten genau an dieser Stelle den Wirbel nicht in Position, sondern geben nach. Die Folge davon ist, dass auch der Wirbel nachgibt. Bei den unterschiedlichsten Bewegungen kann man dies deutlich sicht- und spürbar erkennen. Vielleicht zieht auch manchmal ein stechender Schmerz durch den Körper, je nach Haltung und Bewegung.

Eine Schonhaltung führt kurzfristig zu einer Schmerzlinderung, doch im Laufe der Zeit zu weiteren Problemen. Es geht, trtoz starker Schmerzen auch anders. Bevor Sie sich einer risikoreichen Operation unterziehen versuchen Sie es bitte auf dem natürlichsten Weg. Es funktioniert, aber man muss wissen wie. Lesen Sie dazu den Bericht eines Teilnehmers mit extremsten Rückenschmerzen verursacht durch einen Bandscheibenvorfall. Höllische Schmerzen nach Bandscheibenvorfall.

(Gleit)-Wirbel, Bandscheiben - Übungen - Training

Welche Diagnose Sie haben und wieviele Bandscheibenvorfälle spielt letztendlich keine Rolle. Das Problem liegt in der ganzen Wirbelsäule und nicht in den einzelnen Wirbeln. Die Druckverhältnisse liegen auf der gesamten Wirbelsäule. Zu glauben, hier nur am Schmerzpunkt herumzudoktern, zeigt eine Unwissenheit. Die meisten sind der Meinung mit täglichen Übungen würde man das Problem in den Griff bekommen. Das ist ein Irrtum, denn damit ist es nicht getan. 5 oder 10 Min. Übungen stehen in keiner Relation zu 23 Std. und 50 Min. am Tag. Es wird einem immer wieder so vorgegaukelt und wir denken darüber nicht nach. Sich dauerhaft von Schmerzen zu befreien und es nicht zu verschlimmern, erfordert ein Körpertraining. Hierbei wird die Haltung entsprechend korrigiert, die Bewegungen trainiert und es gibt viele Kniffs und Tricks, wie man sich dauerhaft nicht nur Rückenprobleme fernhält, sondern auch die Angst vor Rückenproblemen verliert.

Dauerhaftigkeit ist wichtig und dafür muss man keine wirklichen Übungen machen. In einem Training wird zunächst geklärt in welchem Bereich die Rückenprobleme vorliegen. Dies wird mit den Fingern ertastet und kann jeder fühlen oder fühlen lernen. Sie lernen das auch bei sich selbst. Rückenprobleme kann man fühlen und benötigt dazu kein Gerät. Rücken - Bandscheiben - Training

Danach erfolgt das Trainingskonzept. Man lernt sich seiner Fehlhaltung bewusst zu werden. Das neu Erlernte "Rücken/Bandscheiben-Programm" muss dann in den Alltag integriert werden. Das bedeutet anfangs so oft wie möglich daran denken und es korrigieren. Weil Muskelgruppen nun anders benutzt werden, entsteht Muskelkater, oder eine Art "Schwäche" im Rückenbereich. Ein Zeichen diese Muskeln nie wirklich und richtig benutzt zu haben. Doch jeder ist hier anders und je nach vorheriger Benutzung der Muskeln ist der Muskelkater stärker oder schwächer. Obwohl wir nur die meiste Zeit auf einem Stuhl sitzen werden sie die Anstrengung feststellen..

Sie erfahren wie man sich bewegt, worauf es ankommt, wodurch die Rückenmuskeln wirklich benutzt und dadurch auch gestärkt werden. Zudem lernen Sie durch das eigene Fühlen, ob Sie es richtig machen, was anfangs sehr hilfreich ist. Es dauert so nur wenige Wochen, bis Sie die Veränderungen merken.

Tipp bei Rückenproblemen, Bandscheiben, Gleitwirbeln:

Bitte nicht ins Fitnesscenter gehen. Hier wird, trotz angeblicher Betreuung mehr falsch als richtig gemacht. Zahlreiche Teilnehmer haben dies erst während eines Trainings begriffen. Wer es richtig macht kann jederzeit ein Fitnesscenter besuchen, wird dies aber nicht mehr für nötig halten. Fitness sollte Spass und Freude bereiten aber nicht zum Zwang werden. Hier finden Sie noch weitere Tipps, mit denen Sie aber vorsichtig sein sollten. Vieles kann man erst machen, nachdem man die Zusammenhänge versteht und entsprechend geübt hat.

Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:23 - vor 865 Tagen.
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