Theorien gibt es genug
Auf der Suche nach der Lösung von Tinnitus muss man sich natürlich durch die unzähligen Theorien durchlesen und schlau machen. Eine weit verbreitete Meinung ist die, dass man bei Tinnitus so schnell wie möglich etwas tun sollte, denn sonst würde er nie mehr zurückgehen.
Es wird auch behauptet, dass sich der Ton im Gehirn fest sitzen würde, wenn man lange Zeit Tinnitus hat und diesen Ton automatisch erzeugte. Das ist wohl eine der besten und dreistesten Theorien, steht sie doch für die Unfähigkeit der Praxis. Erzeugt das Hirn diese Töne, kann man nichts tun. Toll!
Genau dasselbe gilt für die Flimmerhärchen-Theorie. Solche Behauptungen zeigen wohl eher die Unfähigkeit und Machtlosigkeit der modernen Medizin. Weil Ärzte keine Lösung finden, kann es nur ein unlösbares Problem sein.
Egal wie man es dreht und wendet. Nach echten Lösungen hört sich das alles nicht an. Hier wird, wie sooft, nur versucht das Symptom zu theoretisieren. Das Symptom sind Töne aus undefinierbarer Quelle. Ein Pfeifen, Zischen, Zirpen, Brummen, Rauschen und vieles andere. Der eine hört es im Ohr, ein anderer im Kopf und wieder ein anderer von außerhalb, weiter weg. Es ist schwer zu erklären. Jemand, der noch nie Tinnitus hatte kann es sich eigentlich nicht vorstellen.
Angst besteht immer vor und bei einem Tinnitus. Hilfe wird erst dann gesucht, wenn man schon betroffen ist. Gegen Tinnitus kann man vorbeugend etwas tun, bevor er richtig loslegt. Hat man nur ab und zu mal ein Pfeifen, kann man dem Tinnitus leicht zuleibe rücken. Einfach deshalb, weil diese Verspannungen noch nicht so stark ausgeprägt sind.| < Zurück | Weiter > |
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