Immer wieder hört man den Satz: "Ich bin wetterfühlig, weil ich merke, wenn sich das Wetter ändert verstärken sich meine Nackenschmerzen!" Andere berichten, dass sich Ihre Migräne verstärkt oder Anderes. gibt es Wetterfühligkeit wirklich? Nein, nicht wirklicht. Die wahre Ursache liegt woanders.
Der Wetterdruck weist, wie schon der Name sagt einen gewissen Druck auf. Tiefdruck oder Hochdruck, je nach Wetterlage. Menschen, die schon unter starken Verspannungen leiden, haben einen erhöhten Muskeldruck. Das kann man sich so vorstellen, als ob Sie ständig die Bizeps anspannen würden und damit tagein, tagaus herumlaufen.
Verspannungen zu haben bedeutet nur ständig, unnötig angespannte Muskeln zu haben, die sich aufbauen, falsch entwickeln und sogar zu körperlichen Deformationen führen.
Solch angespannte Muskeln reagieren auf kleine Druckverhältnisse. Manche Verspannungen schmerzen extrem und schon bei kleinen Fingerberührungen spürt man einen Schmerz. Das können sogar die Haarspitzen sein, was ich selbst durch meinen langjährige Migräne auch kenne. Man kann fast seinen Haar nicht kämmen, weil die gesamte Kopfhaut schmerzt. Es ist so, als ob man jedes Haar fühlen würde.
Beim Wetterdruck geschieht folgendes. Der Atmosphärendruck übt einen Druck auf Alles aus. Je verspannte jemand ist, desto mehr spürt er diesen Wetterdruck und reagiert mit entsprechendem Schmerz. So glaubt man wetterfühlig zu sein, aber in Wirklichkeit zeigt es nur, wie verspannt man eigentlich ist, dass man schon auf den Wetterdruck reagiert.
Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:23 - vor 162 Tagen.