Migräne & Wechseljahre

"Plötzlich war meine Migräne weg!" Ein Wunder? Nein, ein logischer Prozess, der das Wissen um die Migräne und deren Ursachen voraussetzt. Was war es, das die Migräne verschwinden ließ? Die Pille, Hormontabletten, Wechseljahre, Schwangerschaft, weniger Stress oder grüne Männchen?

Nichts von alledem war der Auslöser. Migräne entsteht früh durch Fehlhaltungen und Muskelanspannungen im Nacken- und Schulterbereich. Anfangs sind die Schmerzen heftig und können schon in der Kindheit beginnen. Langsam werden Sie erträglicher. Man lebt damit, hat sich abgefunden und nimmt seine Medikamente. Solange sich die Fehlhaltung nicht verschlimmert, kann man mit der Migräne leben.

Häufig passiert es aber, dass im Alter um die Wechseljahre herum die Migräne plötzlich verschwunden ist. Was liegt näher als die Hormonumstellung dafür verantwortlich zu machen. Diese sind es aber nicht. Wechseljahre ist eine Erfindung der Pharmaindustrie, die immer noch viele Frauen glauben machen will, dass die Wechseljahre schlimm wären und man Probleme bekäme. Ich bin wahrscheinlich in den Wechseljahren und habe keine Beschwerden. Woher auch? Es gibt keine Wechseljahre.

Jedenfalls hat sich der Körper durch jahrelange Fehlhaltung umgebildet. Die Schulternmuskulatur hat sich verdickt, ein Buckel ist am Hals sichtbar und der Hals hat sich seitlich verdickt. So glaubt man sieht das "Älter werden" aus. Nein, auch das nicht. Die Fehlhaltung muss der Körper über die Muskulatur korrigieren. Solange sie nicht korrigiert ist treten Schmerzen auf. In unserem Falle Migräne oder Kopfschmerzen. Hat der Körper die Fehlhaltung stabilisiert, was meist ca. 20 bis 30 Jahre dauert und sich um das Alter der Wechseljahre vollendet hat, sind die Schmerzen plötzlich verschwunden. Doch leider sieht man auch entsprechend aus. Nicht jeder möchte wie Angela Merkel aussehen.

Migräne & Rundrücken

Bei einem Rundrücken ist dieses Phänomen besonders zu beobachten. Schon im Jugendalter tritt, besonders bei Mädchen, die Migräne auf. Man vermutet eine schulische Überlastung oder Überforderung. Doch nichts davon ist der Fall. Das Kind imitiert das Elternteil verstärkt, welches auch einen Rundrücken hat. So beginnt es durch diese Fehlhaltung und die falschen Bewegungsabläufe langsam zu verformen. Die Migräne beginnt und setzt sich ähnlich wie oben beschrieben bis in die Wechseljahre fort. Erst wenn sich die langsam fortschreitende Migräne gefestigt und der Körper entsprechend angepasst und "verformt" hat, ist die Migräne verschwunden.

Die weiteren Probleme, die ein Rundrücken mit sich bringt folgen. Deshalb sollten Eltern, denen ihre Kinder am Herzen liegen, besonderen Wert auf ein Training legen, damit sie nicht einen ähnlichen Leidensweg haben müssen, wie das betroffene Elternteil selbst.

Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:23 - vor 162 Tagen.
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