Es geht auch ohne Operation! Eines der häufigsten Symptome, die auch von Seiten der Patienten kritiklos operiert werden ist der Meniskus. Nach der Notwendigkeit und der dahinterstehenden Logik wird nicht gefragt. Ein Nachdenken entfällt. "Der Arzt muss es ja schließlich wissen!" Das ist die weitläufige Meinung. Arztpraxen sind übervoll und Krankenkassen werden unnötig belastet. Eine der vielen unnötigen und angeblichen Rutheniums, deren Erfolg sich erst im Nachhinein einstellt.
Wer Glück hat, ist hinterher beschwerdefrei. Wer Pech hat, hat lange Schmerzen bis hin zu Dauerschmerzen oder wird noch einmal operiert. Ausgang ungewiss! Eine Operation kann man nicht rückgängig machen. Warum dann nicht eine andere und natürliche Methode ausprobieren?
Tagtäglich bekommt man in einem breiten Medienspektrum eingehämmert und vorgegaukelt, dass wir Menschen eine Fehlkonstruktion der Natur wären. Unser Körper ist nicht belastbar und zeigt nach einigen zig Jahren erste Verschleißerscheinungen. Die Medizin ist besser als die Natur? Nein! Bei genauem Hinsehen und Nachdenken entdeckt man viele Widersprüchlichkeiten. Dazu bedarf es nicht viel um diese zu entdecken, auch Knieprobleme gehören dazu.
- Wir nutzen unsere Gelenke ab, obwohl wir uns so wenig bewegen?
- Wir haben Meniskusprobleme, weil der Knorpel verschleißt?
- Wir haben einen Meniskusriss, weil.... ja warum eigentlich?
Behauptungen und Meinungen sind schnell gefunden, und in einem weißen Kittel wirken sie besonders vertrauenerweckend und eine lateinische Diagnose zeigt respekteinflößende Wirkung. Ja, es ist wie den englischen Begriffen, die einem so tagtäglich um die Ohren gehauen werden. Nur wenige verstehen sie und keiner traut sich, dies zu sagen. "So etwas kompliziertes verstehe ich gar nicht, da lasse ich lieber operieren." Aber was ist denn kompliziert? Doch wohl nur die Diagnose.
Doch eine Tatsache ist: die Meinungen sind so unterschiedlich wie die Therapien. Wer sich zu viel bewegt, soll Meniskusprobleme bekommen, wer sich zu wenig bewegt auch? Wie passt denn das zusammen? Gar nicht! Aber man denkt nicht darüber nach. Bei Meniskus- und/ oder anderen Knieproblemen ist es ähnlich. Es wird nur das Symptom versucht zu beheben, und nicht die Ursache, weil man die nicht kennt. Also hinterfragen Sie Alles und vergessen Sie nicht ihren Verstand zu benutzen.
Haben Sie typische Meniskus-Knie?
Also ich schon, ohne dies zu wissen. Mit ca. 35 Jahren war ich beim Arzt und fragte beiläufig nach meinem rechten Knie, da es öfters schmerzte und auch teilweise angeschwollen war. Er berührte mein Knie nicht einmal, sondern stellte mit einem Blick auf meine Knie seine Diagnose: "Das sind typische Arthrose-Kniee. Sie haben Arthrose und Meniskusprobleme." - "Hääää - Was war denn das?" Auf ein Nachhaken meinerseits bekam ich die Antwort, dass das eben so sei - und damit basta! Tolle Logik. Damit war für mich dann das Thema Kniee erledigt und seitdem habe ich deshalb nie mehr einen Arzt aufgesucht, weil ich zwischenzeitlich weiß, dass es auch anders geht. Ob meine Knie nun "Meniskus-Knie" oder "Arthrose-Knie" sind weiß ich nicht. Was ich weiß, dass ich keine Knieprobleme habe.
Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:23 - vor 74 Tagen.