Meniskus & Hilfsmittel

Knieprobleme, die bei verschiedenen körperlichen Tätigkeiten auftreten sind immer ein Zeichen von Fehlbelastungen und falschen Bewegungsabläufen. Doch was kann man daran schon ändern? Vieles, sehr Vieles, doch ist das Knie dabei nur ein Teil der Kette. Im Körper hängt Vieles zusammen und eine kleine Bewegung löst einen ganzen Bewegungskomplex aus. Probleme in und mit dem Knie werden zunächst zwar im Knie empfunden, doch die Zusammenhänge sind weitreichender. Beide Beine samt Hüfte und auch der Rücken spielt mit eine Rolle. Eine Beinstabilisierung wird auch über den Rücken gebildet.

Nicht dort wo der Schmerz sitzt, sitzt auch die Ursache.

Ein Grund, warum auch die heutige Medizin immer wieder diesem Fehler verfällt und nur eine Symptom-Behandlung unternimmt. Das Problem ist damit nicht gelöst, lediglich das Symptom etwas beseitigt. Die Nachwirkungen stellen sich erst viel später ein.

Bei Meniskusproblemen bekommt man häufig EinlagenMit Meniskus- oder Knieproblemen wird man deshalb zu einem Orthopäden geschickt. Mit einer beeindruckenden Diagnose, die man eh nicht versteht, vermutet man das Schlimmste. Lehnt man eine Operation ab, bekommt man Einlagen, eigens angefertigt. Sie nützen leider nichts, denn an den körperlichen Druckverhältnissen ändern solche Einlagen gar nichts. Eher im Gegenteil, sie verschlimmern Vieles.

Zusätzlich wurde vielleicht noch eine Beinlängendifferenz und ein Beckenschiefstand festgestellt. Und jetzt? Einfach vergessen, denn das gibt es nicht, weder das eine noch das andere. Alles beruht auf muskulären Veränderungen, die man selbst beheben kann, solange keine echte geburtliche Deformation oder Krankheit vorliegt. Dann ist es natürlich etwas anderes, aber das wurde ja bereits nach der Geburt festgestellt.

Beim Stehen, Sitzen, Laufen, Springen, etc. ist der gesamte Körper mit seinen Muskeln beteiligt, die Knie sind nur ein Teil davon. Beim Auftreten federn Knie und Füße ab, denn jeder Schritt bedeutet das Auftreffen einer enormen Kraft. Sind Abweichungen vorhanden, verlieren die Muskeln ihre natürliche Belastbarkeit und ihr Tätigkeitsfeld wird verlagert. Sie entwickeln sich nicht so, wofür sie vorgesehen sind. Diese Abweichungen bemerkt man erst nach Jahren und sie zeigen sich in Form von Meniskusproblemen, Bänderrissen, Knorpelschäden in den Gelenken.

Dies mit Hilfsmitteln, die von außen kommen zu beheben ist wirkungslos. Auch die verschiedenen im Handel erhältlichen "Wackelschuhe" sind keinesfalls zu empfehlen. Sie vermitteln anfangs den Eindruck, als ob eine Besserung eintreten würde, die weitreichenden Probleme entstehen aber erst nach Jahren. Niemand vermutet dann die Hilfsmittel dahinter, sondern glaubt immer nur an etwas aus jüngster Vergangenheit.

Ein kleines Verdrehen oder Verknacksen ist nicht die Ursache, sondern nur das Symptom. Entwickeln sich Muskeln anders durch Fehlhaltung, entsteht eine Gelenkschwäche. Die Folge davon sind häufiges Umknacksen oder Schmerzen beim Laufen und das besonders beim Treppen hochgehen und beim Laufen in hügeligem Gelände. Besonders das nach unten laufen zeigt sich in Schmerzreaktionen.

Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:23 - vor 162 Tagen.
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