Alt werden will jeder, als sein niemand. Doch darum kommt niemand herum. Die Angst vor Alzheimer ist weit verbreitet und dafür oder dagegen tut man Alles. Doch ist es auch das Richtige? Bevor die Angst vor Alzheimer auftritt kommen erst die anderen Wehwehchen. Migräne, Rückenschmerzen, Knieschmerzen und vieles weitere kommt hinzu. Ist ein Elternteil an etwas erkrankt vermutet man sofort Vererbung. Dieser Gedanke wird noch bestärkt, sofern man dieselben "Gebrechen" bekommt. Auch die Medizin tappt hier in dieselbe Falle. So muss man nicht nachdenken und es gibt eine Erklärung.

Wer diesen Teufelskreis durchbrechen will, sollte seine Entstehung und Ursache kennen. Da wir als Kinder unsere Eltern nachahmen, übernehmen wir auch deren Fehlhaltungen und falschen Bewegungsabläufe. Wer einen Rundrücken hat, dessen Kinder können auch einen Rundrücken bekommen, sofern sie hauptsächlich das Elternteil mit dem Rundrücken nachahmen.
Wer Herzprobleme hat, weil er sich ständig unter Druck setzt und somit Muskeln unnötig anspannt, dessen Kinder übernehmen oftmals dasselbe Muster. Somit hält man dieselben Muskeln fest und bekommt dasselbe "Krankheitsbild". Bei Knie- oder Hüftproblemen stimmt der gesamte Ablauf des Gehens nicht. In jungen Jahren kann der Körper viel ausgleichen, doch irgendwann ist Schluss. Vorbeugen ist besser als operieren.
"Meine Mutter ist an Darmkrebs gestorben und ich habe Angst, auch daran zu sterben." Diesen oder einen ähnlichen Satz habe ich schon öfters gehört. Natürlich ist das schlimm und natürlich hat man Angst davor. Doch ganz ehrlich gesagt: Wer Darmkrebs hat, der hatte schon Jahre vorher immer zunächst Magenprobleme und dann Darmprobleme. Das beachtet niemand. Wer Muskeln dauernd unbemerkt anspannt löst eine Kettenreaktion aus, die der Körper nicht so einfach nur wegstecken kann. Es heißt ja auch: von Nichts kommt nichts.
Es ist wichtig die eigenen Verspannungsmuster zu kennen und seine körperlichen Reaktionen dazu. Diese stellen sich leider immer erst nach vielen Jahren ein. Mit Medikamenten unterdrückt man häufig nur das Symptom und zudem haben viele davon Nebenwirkungen.
Deshalb ist es wichtig sich und die eigenen Eltern in ihrer Art, Bewegung und Handlung zu beobachten. Wer stark verspannt ist neigt zu Sturheit. Kurzatmigkeit führt unweigerlich zu Schlafapnoe, Bluthochdruck oder Herzinfarkt. Nicht nur der Körper ist verspannt auch die Denkweise. Je mehr man verspannt, desto sturer wird man. Man ist nicht offen für Neues und glaubt nur das, was man glauben will. Auch Launenhaftigkeit ist keine natürliche Eigenschaft eines Menschen, sie wirkt extrem auf Kinder und ihre Entwicklung. Oder Beleidigtsein ist eine Eigenschaft die das ganze Umfeld unter Druck setzt und manipuliert. Selbst, wenn man glaubt es äußerlich nicht zu zeigen, das nahe Umfeld bemerkt es sofort. In solchen Fällen wäre es vorteilhaft, solche Verhaltensmuster nicht nur zu ignorieren, sondern darüber zu lachen. Allerdings ist das recht schwierig, solange man noch intensiv damit zu tun hat.
Solche extremen Eigenschaften führen unweigerlich zu körperlichen Symptomen. Die Beweglichkeit im gesamten Körper ist eingeschränkt, die Organe können nicht richtig arbeiten, das Blut zirkulieren und selbst fühlt man sich auch nicht damit wohl. Doch an einen sturen Menschen heranzukommen ist schwierig.
Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:23 - vor 162 Tagen.