Ähnlichkeiten - Entstehung

Immer wieder hört man den Satz: Gegensätze ziehen sich an. In der Physik mag das zutreffen, wie z. B. beim Magnetismus, aber beim Menschen ist es umgekehrt. Dort lautet der Satz richtig: Gleich und gleich gesellt sich gern. Und genau nach diesem Prinzip sucht man nicht nur sein Umfeld, sondern auch seinen Partner heraus.

Imitation & Ähnlichkeiten

Prominente Beispiele sind Angelina Jolie und Brad Pitt. Beide haben Kieferverspannungen und das nicht zu knapp. Die Ex-Frau von Brad Pitt, Jennifer Aniston, hat dies ebenfalls. Bei ihr kommt noch eine weitere Verspannung hinzu, die ihr Gesicht länglich werden ließ - das ist selbstgemacht und nicht naturgegeben. Gesichtsveränderungen sind heutzutage durch starke Verspannungen immer häufiger anzutreffen. Viele Moderatoren und Schauspieler leiden darunter und sehen entsprechend unvorteilhaft aus.

Doch wie muss man das verstehen? Niemand läuft umher und sucht einen Partner nach seinen eigenen Mustern heraus. Das machen wir unbewusst. Die Weisheit und die Erkenntnis von vielen Dingen stellt sich erst mit zunehmendem Alter ein. Zu Allem was Menschen tun gehören andere Menschen. Was der eine gut findet, findet der andere schlecht. Niemand wird sich freiwillig in eine Gesellschaft begeben, deren Meinung er nicht vertritt. Ein Mensch möchte Zuspruch und mit Gleichgesinnten zusammen sein. So entstehen Vereine, Religionen, politische Richtungen und Vieles weitere mehr.

Was kann ein Kind tun, dessen Umfeld reizbar und aggressiv ist oder ständig unter Druck gesetzt wird? Was lebt ein Umfeld vor, das gleichgültig, lieblos oder an Allem desinteressiert ist oder fanatische Einstellungen hat. Ein nicht gerade rosiges Umfeld. Doch einem Kind bleibt nichts anderes übrig als sich da zurechtzufinden und seinen eigenen Platz zu finden und ihn zu behaupten. Schnell merkt es so, was es tun muss um das zu bekommen, was es möchte.

Sagt die Mutter "ja" und der Vater "nein", so kann das Kind beide für seinen Nutzen gegeneinander ausspielen. Solche Verhaltensmuster treten früh auf ab dem 2. bis 3. Lebensjahr. Doch Verhaltensmuster sind nicht so einfach und eindeutig. Es gehört viel Eigenbewertung dazu um zu erkennen wie man selbst ist. Die meisten lügen sich dabei an, machen sich und anderen etwas vor. Kinder besitzen keine Wertung, sondern sie reagieren. so wie Tiere auch nur reagieren. Ein Hund beisst nicht einfach drauf los, wenn keine Vorgeschichte besteht.

Häufig regen sich Kinder über das Verhalten ihrer Eltern auf. Doch bei genauerer Betrachtung haben sie genau die Eigenschaften imitiert, die sie aufregen. Andere merken das viel eher, doch sagen sie nichts. Eigentlich ein Fehler, denn die Wahrheit wird nicht mit einer Lüge oder Unterdrückung besser.

Es geht auch nicht darum, sich damit ewig zu beschäftigen. Es geht um die Erkenntnis dies als Rollenverhalten zu sehen. Wie ein Schauspieler in eine Rolle schlüpft, so schlüpft ein Kind auch in die ihm vorgelebte Rolle. Das, was man als Kind lernt, sitzt tief und man glaubt, dies wäre seine eigene Charaktereigenschaft, die durch Vererbung erworben wurde. Doch wir wollen hier nicht psychologisch werden, sondern nur den ganz natürlichen Mechanismus aufzeigen. Es gibt viele Beispiele, die auch nur etwas mit Nachahmung zu tun haben. Wer diese Muster einmal erkannt hat, kann sie ganz schnell lösen.

Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:22 - vor 162 Tagen.
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