| Beitragsseiten |
|---|
| Tinnitus-Testphase |
| Seite 2 |
| Seite 3 |
| Alle Seiten |
Jetzt wollte ich dem Tinnitus auf die Spur kommen!
Durch positive Rückmeldungen von Teilnehmern wollte ich nun auch die Ursache von Tinnitus herausbekommen. Dass dies aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen würde, mir aber trotzdem gelang, wusste ich damals noch nicht. Mittels Internet und Büchern habe ich mich zunächst schlau gemacht.
Stress sollte Tinnitus auslösen, dann wieder Durchblutungsstörungen, dann wieder die Flimmerhärchen im Ohr oder andere behaupteten, dass er vom Gehirn nach einiger Zeit produziert wird und deshalb gar nicht mehr verschwindet.
Die einen wollten mit Meditation oder Biofeedback den Tinnitus mindern. Dann gibt es Denoiser, die einen Gegenton zum eigenen Tinnituston erzeugen usw. Der häufig angebotene Weg war der, ihn einfach zu ignorieren, was häufig empfohlen wurde. Dafür werden auch Seminare angeboten.
Diese ganzen Aussagen zeigten mir aber lediglich, dass eigentlich niemand wusste, woher der Tinnitus wirklich kam und wovon er ausgelöst wurde, sondern dass alles auf reiner Spekulation und einem ewigen Hin und Her beruhte.
Ich wollte es aber genau wissen, denn ich hatte eine Vermutung. Da ich selbst aber keinen Tinnitus hatte, suchte ich betroffene Personen, die bereit waren, sich an einer Testphase zu beteiligen. Die waren schnell gefunden und ich lernte erst einmal die Welt eines Tinnitusgeplagten kennen. Es gab die unterschiedlichsten Töne, Lautstärken und Reaktionen. Was aber allen gemein war, war die Tatsache, dass der Tinnitus nie konstant war. Er veränderte ab und an seine Frequenz oder Lautstärke. Somit sollte jedem logisch denkenden Menschen eigentlich klar sein, dass Tinnitus, wenn man ihn länger hat, nicht vom Gehirn automatisch aus Gewohnheit produziert wird. Sonst würde nämlich ein konstanter Ton produziert und das war bei Tinnitus fast nie der Fall.
| Weiter > |
|---|

















