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Die übliche Betäubung - Schmerztabletten
Das Unangenehme waren die Schmerzen im Hirn. Ich kann es nicht anders erklären oder beschreiben. Jeder Schritt tat weh, jedes Bücken. Allein schon die Anfangsschmerzen in der Augenbraue brachten mir ein Übelkeitsgefühl. Ich fühlte auch regelrecht, wie es mir kälter wurde und mein Kreislauf immer mehr in die Knie ging.
Tabletten brachten so gut wie keine Linderung, denn in den Anfängen der Schmerzphase nahm ich keine, weil ich immer hoffte, dass es diesmal besser würde. War die Migräne da, halfen keine Tabletten mehr. Wenigstens nicht die, die ich einnahm. Das waren Paracetamol, die keine schweren Hämmertabletten waren, aber stärkere wollte ich nicht einnehmen. Ich bin kein Freund von Tabletten und versuchte so wenig wie möglich in mich reinzustopfen. Manchmal, wenn es nicht mehr zum Aushalten war, nahm ich eine oder auch mehrere dieser Tabletten. Doch sie brachten fast keine Linderung. Aushalten hieß dann die Devise!
War es mir möglich, so legte ich mich hin. Meine Augen tränten und selbst das Sehen schmerzte irgendwie. Nicht vom Sehen selbst, sondern ich fühlte meine Augen total überanstrengt und konnte sie manchmal gar nicht aufhalten. Helles Licht war hier Fehl am Platz.
Immer dachte ich, dass zu lange PC-Arbeit zu dieser Migräne führte. Heute weiß ich es besser, denn es hatte damit nichts zu tun.
Die Migräne trat immer häufiger auf. Ich fühlte mich fertig und schlapp und absolut lustlos. Es lag wie eine schwere Last in meinem Kopf und auch körperlich war ich fertig und fühlte mich total schlapp. Manchmal hatte ich nicht mal Kraft zum Sprechen, weil mir alles zu viel war. In einem solchen Zustand wollte ich nur meine Ruhe.
Meistens dauerte dieser Zustand 3 bis 5 Tage. Teilweise verbrachte ich mehr Zeit im Liegen, denn im Sitzen. Manchmal war die Migräne stärker und mal nicht so stark voraussehen konnte ich es aber nicht. Manchmal trat sie sogar plötzlich auf, ohne Ankündigung und ohne, dass ich lange am PC gesessen hatte.
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