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Heuschnupfen und später Asthma
Schon als Kind im Alter von 6 oder 7 Jahren hatte ich Heuschnupfen. Damals waren Allergien noch nicht so weitläufig bekannt und so wusste auch der Hausarzt keinen Rat. Ein Facharzt verschrieb Tabletten, die zwar die Symptome für 24 Std. bekämpften aber unheimlich müde machten. Doch lieber so als dieser wirklich schlimme Heuschnupfen.
Allergien sind weit verbreitet
Erst im Laufe der Jahre gab es Möglichkeiten dagegen. Eine war die Desensibilisierung, die ich schon als Teenager machte und mir zweimal wöchentlich im Herbst eine Spritze in den Oberarm verabreichen ließ.
Wie viele andere auch, war ich gegen vieles allergisch wie Pollen, Gräser, Milben, Vogelfedern, Tierhaare, etc. Im Laufe der Jahre wurde der Heuschnupfen besser und er trat in den Pollenmonaten nur noch seltener auf. Darüber war ich natürlich sehr froh, weil ich nur noch selten Medikamente einnehmen musste. So dachte ich, dass es vorbei wäre. Doch ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie sich plötzlich Asthma ankündigte. Das war im Alter von circa 30 Jahren.
Eines Morgens wachte ich auf und stellte fest, dass ich starkes Herzklopfen hatte. Das war zwar merkwürdig, aber ich verdrängte es. Am nächsten Morgen hatte ich wieder rasendes Herzklopfen. Langsam stieg die Angst in mir hoch etwas am Herzen zu haben. So sprach ich mit niemandem darüber, sondern behielt es für mich. Ich beobachtete mich und stellte fest, dass das Herzklopfen etwas mit meiner Atmung zu tun hatte. Ich bekam keine Luft und deshalb bekam ich Herzklopfen. So ging ich zu meinem Hausarzt, der gerade ein Lungenfunktionsgerät ausgeliehen hatte. Der Test fiel sehr schlecht aus und mein Arzt diagnostizierte Asthma und gab mir ein Cortisonspray mit nach Hause.
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