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Aus meiner Erfahrung heraus wusste ich aber, dass sich Übungen sehr wohl ins Unterbewusstsein einprägen. So funktioniert das Gehirn, denn ohne Erinnerung gäbe es kein Gedächtnis und man könnte nichts lernen und auf Dauer auch behalten. Mit Gesangsübungen ist es ja nicht anders. Es sind technische Übungen, die eine Stimme umtrainieren und so ihren Klang, das Volumen, den Stimmumfang und den Stimmausdruck beeinflussen.
Eine schlechte Gewohnheit umzutrainieren nennt man Technik. Wenn man weiß wie es geht, liegt es nur an jedem selbst dies zu ändern.
Ein Beispiel das jeder kennt, ist das Autofahren lernen. Anfangs hat jeder große Schwierigkeiten mit den Gängen, der Kupplung, der Beobachtung und Konzentration. Nachher ist es ein einfacher Vorgang, der sich so ins Unterbewusstsein eingeprägt hat und deshalb automatisch abläuft.
Auch Menschen die in der Akkord-Arbeit tätig sind werden immer schneller und alles läuft automatisch ab. Ich habe einmal Zahntechnik gelernt und da kann ich mich noch an meine erste Wachskrone erinnern, die ich modellieren sollte. Jedes Mal, wenn ich dachte, dass sie jetzt gut wäre, hatte mein Kollege, dem ich sie zeigen musste noch etwas daran auszusetzen. Ich schaute zwar hin, sah aber fast nichts. So benötigte ich über einen Tag für eine einzige Wachskrone, die nachher einen Zeitaufwand von 5-10 Min. modellieren benötigte. Einfach irre!
Nur so konnte es mit dem „Nicht-mehr-Schnarchen“ auch funktionieren.
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