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Alles begann Anfang des Jahres 2004
Durch Gespräche im Bekanntenkreis kam man auf das Thema Schnarchen. Die Frauen beklagten sich damals über ihre Männer, die jede Nacht lautstark schnarchten. Obwohl einige bei einem HNO-Arzt waren konnte ihnen nicht geholfen werden. Ein Teilnehmer war darunter, der sogar eine Gaumensegeloperation hinter sich hatte.
Diese hatte anfangs zwar geholfen, aber nach und nach war das Schnarchen wieder zurückgekehrt und lautstark wie eh und je. Dieses Thema wurde im Bekanntenkreis anfangs nur so aus Spaß geführt, doch bald diskutierte man auch ernsthaft darüber.
Damals leitete ich noch eine private Gesangsschule und so wurde an mich die Frage gestellt, ob ich denn nicht etwas „erfinden“ könnte. Mein Tätigkeitsfeld wäre ja schließlich der Halsbereich, dort, wo die nächtlichen und sehr lästigen Geräusche gebildet wurden.
Ich versprach daraufhin, mir die Sache zu überlegen. Vielleicht gäbe es eine Möglichkeit mittels spezieller Übungen das Schnarchen einzudämmen. Kein Mensch ist schließlich schnarchend auf die Welt gekommen. Man hat es sich im Laufe der Zeit erworben. Das war meine Überlegung.
So begab ich mich ans Werk und machte mich erst einmal darüber schlau, was denn die Schnarchgeräusche verursachen würde. Im Internet fand ich Erklärungen darüber, dass die Zunge nachts zurückfallen und die Rachenmuskulatur erschlaffen würde. In Verbindung mit der Atmung finge das Ganze zu flattern an und würde so die Schnarchgeräusche erzeugen, teilweise auch sehr laut.
Das erschien mir logisch und plausibel. Das war das Ergebnis. Gut so. Jetzt machte ich mich auf die Suche nach bereits bekannten Lösungen. Da sah ich dann, dass im Internet bereits vieles angeboten wurde.
Schnarchen ist auch ein Partnerproblem
Als Schnarchender wusste man gar nicht, was man zuerst benutzen sollte. "Hm", dachte ich, "es ist meines Erachtens merkwürdig, wenn für eine so einfache Erschlaffung, wie sie beschrieben wurde, so viele unterschiedliche Dinge angeboten wurden." Das erschien mir doch recht seltsam. Gäbe es nämlich eine gute und dauerhafte Lösung, dann müsste man nicht hunderte von anderen Dingen anbieten. Ich hatte zwar schon von meinen Bekannten erfahren dass unzählig viel auf dem Markt angeboten wurde, aber ich konnte es nicht ganz glauben. Erst jetzt sah ich es schwarz auf weiß.
Mein Interesse war so noch mehr geweckt und vielleicht gäbe es eine Möglichkeit mittels Übungen dem Schnarchen wieder ein Ende zu setzen.
Ich benötigte mehrere Monate um Übungen auszuprobieren, zu testen und für gut zu befinden. Doch wusste ich nicht, ob das Üben am Tage auf den nächtlichen Schlaf oder besser gesagt auf das nächtliche Schnarchen eine Auswirkung haben könnte. Nachts kann man sich ja nicht korrigieren.
Aus meiner Erfahrung heraus wusste ich aber, dass sich Übungen sehr wohl ins Unterbewusstsein einprägen. So funktioniert das Gehirn, denn ohne Erinnerung gäbe es kein Gedächtnis und man könnte nichts lernen und auf Dauer auch behalten. Mit Gesangsübungen ist es ja nicht anders. Es sind technische Übungen, die eine Stimme umtrainieren und so ihren Klang, das Volumen, den Stimmumfang und den Stimmausdruck beeinflussen.
Eine schlechte Gewohnheit umzutrainieren nennt man Technik. Wenn man weiß wie es geht, liegt es nur an jedem selbst dies zu ändern.
Ein Beispiel das jeder kennt, ist das Autofahren lernen. Anfangs hat jeder große Schwierigkeiten mit den Gängen, der Kupplung, der Beobachtung und Konzentration. Nachher ist es ein einfacher Vorgang, der sich so ins Unterbewusstsein eingeprägt hat und deshalb automatisch abläuft.
Auch Menschen die in der Akkord-Arbeit tätig sind werden immer schneller und alles läuft automatisch ab. Ich habe einmal Zahntechnik gelernt und da kann ich mich noch an meine erste Wachskrone erinnern, die ich modellieren sollte. Jedes Mal, wenn ich dachte, dass sie jetzt gut wäre, hatte mein Kollege, dem ich sie zeigen musste noch etwas daran auszusetzen. Ich schaute zwar hin, sah aber fast nichts. So benötigte ich über einen Tag für eine einzige Wachskrone, die nachher einen Zeitaufwand von 5-10 Min. modellieren benötigte. Einfach irre!
Nur so konnte es mit dem „Nicht-mehr-Schnarchen“ auch funktionieren.
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