Endlich hatte ich es geschafft! Meine gesamten langjährigen Schmerzen und damit zusammenhängende Symptome sind verschwunden. Hätte ich die Daub-Methode nicht erfunden, dann würde ich mich sicherlich in irgendeiner Rückenschule abstrampeln, in dem Glauben das Richtige für mich und meinen geschundenen und schmerzenden Rücken zu tun. Gegen meine Migräne und die Depressionen würde ich sicher die "richtigen" Medikamente erhalten haben, die meine Schmerzen unterdrückten und meinen Gemütszustand dämpften. Ich wäre dann nicht kraftvoller, vitaler und leistungsfähiger. Ich hätte mich mit dem Gedanken abgefunden älter zu werden und den langsamen Zustand des körperlichen, geistigen und seelischen Verfalls als normalen Alterungsprozess anzunehmen.
Ein Fall oder eine Nummer von vielen. Ein Leben, ein Schicksal, das nicht mehr das eigene ist, sondern ein fremdgesteuertes. Anfangs kämpft man dagegen an und fühlt die Veränderung, will etwas ändern. Doch irgendwann hätte ich es nicht mehr gefühlt, dann hätten die Medikamente, die Schmerzen, der psychische Zustand die Oberhand über mich und mein Leben genommen. Sie glauben, dass dies zu theatralisch ausgedrückt ist? Nein, denn ich bin kein Einzelfall. Viele leiden darunter. Besonders Frauen haben mir Ihre Probleme geschildert. Den meisten liefen dabei die Tränen über die Wangen. Und ich habe Sie verstanden, weil ich dasselbe hatte. Sie sagten es mir genau deshalb. Mit keinem anderen haben sie so offen gesprochen, weil sie niemand verstanden hatte. Ich weiß wie es ist, sich so beschissen zu fühlen und von nirgendwo echte Hilfe zu bekommen. Es wird nur ein Rezeptblock gezückt und irgendeine Diagnose gemurmelt oder eine Überweisung zu einem Seelenklempner getätigt. Dort ergeht es einem nicht anders. Man hat keinen an der Klatsche, man ist nur fertig, weiß nicht warum und sucht Hilfe. Echte Hilfe, keine Zudröhnung, Ruhigstellung. Davor hat jeder Angst, ich hatte sie auch. Und niemand spricht mit irgendjemandem darüber. Das habe ich auch nicht getan. Niemand wusste wie es mir wirklich geht. Heute kann ich es zugeben, heute kann ich es jedem sagen, es öffentlich machen. Heute habe ich nichts mehr, ich bin geheilt. Falls man überhaupt von Heilung sprechen kann. Denn spricht man von Heilung, geht man von einer davorliegenden Krankheit aus. Davon gehe ich aber nicht aus, den Muskelanspannungen sind für mich keine Krankheit. Für Sie etwa? Nein, sicher auch nicht und deshalb hatte ich auch keine Krankheit und viele andere haben das auch nicht. Doch damit muss man sich erst einmal auseinander setzen, es verstehen, es zulassen.
Fitter und belastbare als früher
Jetzt fühle ich mich mehr Leistungsfähiger als vor 30 Jahren. Heute bin ich nicht mehr erkältet, kenne keine Empfindlichkeiten mehr, die mich mal wieder ans Bett fesseln, weil ich Fieber habe, ohne ersichtlichen Grund. Das habe ich nicht mehr. Ein Schnupfen haut mich nicht mehr um. Es läuft nur die Nase und der restliche Körper ist nicht davon betroffen. Das Alles kannte ich nicht. Ein Schnupfen hat mich gleich aus der Bahn geworfen, auch körperlich. Ich war nur fertig, wie bei einer Grippe.
Vor allem mein Rücken ist wieder topfit, schmerzfrei, kraftvoll und das auch ohne Sport. Meine körperliche Kraft ist im Vergleich zu anderen Frauen in meinem Alter und auch jüngeren Alters als enorm zu bezeichnen. Selbst Frauen die Krafttraining machen und sich abmühen kann ich konkurrieren - muss es aber nicht. Würde ich Kraftspot machen, würde meine Körperkraft innerhalb kürzester Zeit immens steigen. Einfach deshalb, weil ich weiß, wie man es wirklich richtig macht. Doch das ist nicht mein Ziel, meine Kraft reicht mir aus.
Auch die Körperproportionen haben sich auch wieder normalisiert. Darüber freue ich mich ganz besonders. Mein großer Po hatte mich immer gestört und dieser ist jetzt vollkommen normal. Bei Kleidung habe ich in Ober- und Unterteilen dieselbe Größe. Früher nicht, da waren Hosen immer eine Nummer größer. Diese Zeiten sind endlich vorbei. Auch meine Nackenwulst ist verschwunden.
Ich musste 45 Jahre alt werden um eine Methode zu entwickeln, die mich endlich selbst vor jahrelangen Schmerzen und weiteren Symptomen befreite. Niemand hat das getan - nur ich. Jeder hat dazu die Möglichkeit, jeder, dem nicht nur seine Gesundheit, sondern auch sein Alt werden wichtig sind.
Der Körper wartet regelrecht darauf wieder "normal" zu sein oder zu werden. Der einzigste der das ändern kann ist der Besitzer des Körpers. Man muss lernen die Symptome zu verstehen, wissen, was wie zusammenhängt, wie es sich äußert und was man selbst dagegen tun kann. Dann verschwindet, die oftmalige Angst von alleine. Diese Erfahrung habe ich nämlich schon öfters gemacht. Plötzlich ist eine langjährige Angst weg, weil man plötzlich versteht und auch am eigenen Leib erlebt wie es sich anfühlt. Viele Symptome werden falsch interpretiert und deshalb auch falsch behandelt und medikamentiert. Danach fragt keiner. So wird lediglich ein "passendes" Medikament gesucht, das "anspricht", "hilft".
Ruhigstellen löst keine Ursache, es dämpft nur. So werden Schmerzen und die Psyche gedämpft, die eigentlich für das Symptom stehen und nicht für eine Krankheit. Die Unwissenheit vieler Symptome und deren Zusammenhänge ist keine wirkliche Hilfe.
Immer noch verlassen sich viele Menschen auf die hochmoderne Medizin. "Der Arzt muss es ja schließlich wissen, der Therapeut, der hat das gelernt, studiert." Wer diese Denkweise hat soll warten bis er Schmerzen und viele weitere Symptome bekommt. Dann reden wir weiter. Denn erst dann beginnt das Hinterfragen und der Kampf ums Überleben.
Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:22 - vor 160 Tagen.