Extreme Menstruationsbeschwerden

"Wehen können nicht stärker sein als diese heftigen Regelschmerzen.", so dachte ich immer. Seit meiner Pubertät hatte ich heftigste Menstruationsschmerzen mit starken Blutungen. Die Angst davor war heftig und ich hasste es diese Blutungen zu haben. Die Pille sollte diese Menstruations-Schmerzen lindern oder ganz beheben. Nur ein einziges Mal nahm ich die Pille, aber sie zeigte keinerlei Verbesserung. Seitdem habe ich meinen Körper nie mehr mit Hormonen künstlich überschüttet. Ich gehöre sicher zu den wenigen Frauen, für die das "Pille nehmen" keine Selbstverständlichkeit ist. Es gab für mich nie einen Grund diese Künstlichkeit zu benutzen. Bis heute verstehe ich nicht, mit welcher Selbstverständlichkeit Mütter ihren teilweise noch Kindern die Pille verschreiben lassen. Weil es scheinbar alle tun denkt man darüber nicht mehr nach? Für mich unverantwortlich. Die Frage nach einer Schwangerschaft liegt wohl weniger an der Pille selbst als an der Verantwortung. So habe ich als Mutter ja Alles getan und jetzt gebe ich die Verantwortung an mein Kind ab. Das musste ich jetzt an dieser Stelle einmal sagen, weil ich es nie verstanden habe und leider weniger als eine Hand voll Frauen in meinem Alter getroffen, die es genauso sahen.

Zurück zu meinen Beschwerden, die ich einfach aushalten musste, denn Schmerztabletten wirkten nur, wenn ich sie rechtzeitig einnahm. Erst im Laufe der Jahre, so ab 25 Jahren, besserten sich diese Schmerzen etwas. Sie waren aber immer da und ich musste wohl oder übel damit leben.

Meine noch zeitnahe Erinnerung beläuft sich auf das Alter ab 40. Hier kann ich mich noch besser daran erinnern wie es mir erging. Eigentlich war ich nur eine Woche schmerzfrei, ansonsten hatte ich immer ein Ziehen im Unterleib. Dieses Ziehen kündigte sich eine Woche vor der Periode an, dann Schmerzen während der Periode und danach noch einmal eine Woche dieses Ziehen im Unterleib. Ein schönes Leben, das mich doch etwas einschränkte. Ausflüge während meiner Menstruation wollte ich nicht unternehmen. Oder was, wenn ich eine Toilette aufsuchen musste? Ein unangenehmer Gedanke.

Zu Beginn meiner Periode ging es mir immer sehr schlecht. Mein eh niedriger Blutdruck viel noch mehr in den Keller, mir war extrem kalt und es drückte mir auf den Darm, sodass ich sogar manches Mal Durchfall bekam. Migräne kündigte sich an, Übelkeit, manches Mal auch Erbrechen. Ein normaler Zustand, der sich ja laufend wiederholte. Der Mensch kann sich an Alles gewöhnen, wenn ihm nichts anderes übrig blieb. Meine Migräne meldete sich in diesen Situationen auch immer häufiger, bis hin zu leichtem Schwindel. "Ja, ja, die Hormone", so dachte ich. Meine anderen Beschwerden genügten nicht, musste ich diesen Mist auch noch haben. Ich hielt mich für extrem empfindlich zumal ja auch noch ständige Unpässlichkeiten hinzukamen, die sich als grippeähnlicher Zustand äußerten. Je älter ich wurde, desto mehr Angst hatte ich vor dem Alter oder dem alt werden, denn es kamen ja immer neue Beschwerden hinzu. Wie sollte das enden? Kündigt sich so das älter werden an? Was kann ich tun? Fragen über Fragen und keine Antwort. Ich dachte darüber nach, wollte mich aber auch nicht mit irgendwelchen Büchern und Informationen verrückt machen. Heutzutage wird viel zu viel dazu geschrieben und die Leute werden verrückt gemacht. Doch meine Ängste sollten sich verschlimmern.

Zwei Monate Dauer-Blutungen und jetzt?

Vor Jahren hatte ich es bei einer Frau aus der Nachbarschaft mitgehört als sie mit meiner Mutter sprach. Sie war eine Mitfünfzigerin und litt seit Wochen unter starken Unterleibsschmerzen mit starken Blutungen, die nicht mehr aufhörten. Den Gang zum Gynäkologen schob sie lange hinaus bis es nicht mehr anders ging. Das Ergebnis kann man sich denken - Entfernung der Gebärmutter.

Ich steckte noch in den Anfängen der Entwicklung meiner Übungen. In dieser Zeit bekam ich heftigste Menstruationsbeschwerden. So stark, wie dies in meiner Jugend der Fall war. Ach du Schreck! Ich hätte die Wände hochgehen können und wusste nicht wie ich stehen, gehen oder liegen sollte. Hinzu kamen starke Menstruationsblutungen. Was war jetzt das? Sind das die Wechseljahre? Muss ich jetzt zu einem Arzt? Wäre jetzt auch eine Entfernung der Gebärmutter anzuraten? Mein Partner hatte Angst, denn er konnte mir nicht helfen und riet mir zum Arzt zu gehen. Doch ich wollte nicht und weigerte mich. Seit ca. 10 bis 15 Jahren hat mich kein Frauenarzt gesehen, warum also jetzt? Sicher hatte ich Angst, doch irgendwie war es für mich auch eine Herausforderung. Wenn ich jetzt der Ursache auf den Grund gehen könnte, wäre mir das lieber.

Nicht nur "Lesen was gesund macht",

lieber tun was gesund macht und dabei das Richtige. Schmerzfrei leben und seine Symptome in den Griff zu bekommen macht Freude und Spaß.

Mein körperlicher Zustand führte dazu mich intensiv mit mir selbst zu beschäftigen. Nicht mit Büchern oder Übungen, nein mit mir selbst. Mal waren die Blutungen besser, dann wieder stärker, genauso war es auch mit den Schmerzen. Ein Ende war nicht in Sicht. Zwischenzeitlich waren 2 Monate vergangen und ich hatte ununterbrochen Blutungen. Durch viel Experimentieren fand ich die notwendigen Übungen heraus. Endlich hatte ich die Lösung für meine extremen Menstruationsbeschwerden gefunden und bald darauf waren auch meine Blutungen verschwunden. Bis heute ist dieser Extremfall nie mehr bei mir aufgetreten. Meine Blutungen waren danach wieder vollkommen normal.

Doch eine Veränderung ist eingetreten - ich habe keinerlei Beschwerden mehr, ja merke nicht einmal wenn meine Periode sich ankündigt. Sie kündigt sich nämlich nicht mehr an, ist einfach da. Ein wunderbarer und unbeschreiblicher Zustand nach diesen langen und schmerzgeplagten Jahren. Keinerlei Nebenwirkungen wie Schwindel, Übelkeit, Darmdruck, etc. Nichts, gar nichts - Alles verschwunden. Anderen konnte ich damit genauso dauerhaft helfen, ohne Hormone und ohne Nebenwirkungen.

Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:22 - vor 160 Tagen.
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