Zwischenzeitlich kennt jeder diesen Begriff, egal ob Burn out, Burnout oder sogar Born out, die meisten wissen sofort was damit gemeint ist. Burnout ist in aller Munde, in allen Medien vertreten, und in jeder Firma ein Angstfaktor. Kein Wunder dass viele Firmenchefs versuchen ihren Mitarbeitern ein Burnout-Syndrom zu ersparen. Immer wieder glaubt man Burnout wäre ein durch Überforderung und Erschöpfung ausgelöstes psychisches Symptom. Dem ist aber bei Weitem nicht so. Die Diagnosen sind nämlich nicht eindeutlich, sondern unterliegen eher der Willkür, wie man auch hier nachlesen kann Diagnose Burnout
Sind Menschen plötzlich nicht mehr belastbar? Sollen sie plötzlich überfordert sein? Was bedeutet eigentlich Überforderung? Alle die Schlafstörungen haben, sind überfordert? Bei plötzlich auftretenden Stimmungsschwankungen habe ich ein Burnout? Sind wir lauter Weicheier? Unsere Eltern und Großeltern, die noch die schwere Kriegszeit erlebt haben, würden sich vor Lachen im Grabe herumdrehen. Hatten die alle ein Burnout-Syndrom? Brauchten die alle einen Psychotherapeuten, der ihnen sagte die sie mit dem Kriegs-Stress umzugehen haben? Nein, sie haben ihr Leben so gut es ging gemeistert, auch ohne zu wissen was Burnout ist.
Burn out Symptome selbstgemacht
Im Jahre 1974 wurde der Begriff Burnout zum ersten Mal von Herbert Freudenberger (Quelle: 1) ins Leben gerufen und kein Hahn krähte danach. Kaum wurde aber etwas als "Krankheit" eingestuft, schon treten diejenigen auf den Plan, die plötzlich wissen wollen was Burnout ist. Betroffene werden jetzt in einer Rolle gezwängt und in eine Schablone gepresst und ihnen wird gesagt was sie zu tun und zu lassen haben. Gesprächstherapien, Tabletten, Ruhephasen, oder Stressbewältigungs-Seminare sollen das Problem Burnout lösen. Für mich lediglich ein Zeichen, wie weit weg die Medizin von der wahren Ursache ist. Ja, Burnout ist eine Erschöpfungszustand, aber ein körperlicher, ein selbstgemachter. Burnout hat nichts mit Stress, beruflicher Überforderung oder heimischer Belastung zu tun. Burnout entsteht durch eine hochgradige Anspannung der Muskulatur. Eine solche an Spannung baut sich über Jahre langsam auf und genau deshalb bemerkte der Betroffene nicht. Die typischen Symptome, wie Schlafstörungen, Tinnitus, Stimmungsschwankungen, Magenprobleme, Darmprobleme, Persönlichkeits-Veränderungen, Migräne, Rückenprobleme und viele weitere sind Signale des Körpers, etwas falsch zu machen. Wir wir spannen 24 Stunden, also quasi rund um die Uhr, unzählige Muskeln an. Das macht müde, das erschöpft und belastet unseren Körper. Burnout, lediglich ein Begriff der diesen körperlichen Verspannungszustand zusammenfasst. Nicht mehr und nicht weniger. Wer in einem Training lernt, was Entspannung wirklich bedeutet und wie man diese richtig praktiziert, er braucht weder Angst vor einem Burnout zu haben, noch wird er je wieder ein Burnout bekommen.
Doch das Burn out Syndrom bietet auch Platz für diejenigen, die einfach keine Lust zum Arbeiten haben oder ihr Umfeld somit unter Druck setzen möchten. In unzähliger Literatur kann sich jeder die Symptome anlesen, sich hinein steigern, sich etwas einbilden, oder schlichtweg nur simulieren. Wer will es nachprüfen? Niemand! Was für eine Krankheit soll das dann sein? Keine! Es ist einfach mal wieder eine Erfindung um Menschen in eine Rolle zu zwängen und die Kassen von Vielen zu füllen. Burnout ist lediglich ein durch Verspannungen verursachter körperlicher Zustand, der auch Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen auslöst.
1 Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Freudenberger