Burnout - eine Krankheit?

Das Burnout-Syndrom wird heutzutage als Krankheit bezeichnet. In Wirklichkeit ist es ein Zusammenspiel verschiedenster körperlicher Symptome. Symptome, die sich in Erschöpfungszuständen, Tinnitus, Schmerzen, Schwindel und ähnlichen Körpersignalen zeigen. Doch was ist wirklich die Ursache? Woher kommt diese Erschöpfung? Von Stress? Hat man sich zu viel zugemutet? Hat man sich aufgeopfert? Viele berichten, von keinem Stress. Kein Stress? Na dafür gibt es doch gleich eine neue "Krankheit", die da heisst: Boreout

Burnout, Burn out, Burnout-Syndrom oder wie man es nennen möchte ist keine Krankheit, sondern ein Zusammenspiel verschiedenster körperlicher Anzeichen oder Symptome. Da man die Ursache nicht kennt, schustert man sie sich zurecht. Besonders die Psychologie hat hier Narrenfreiheit und schüchtert Menschen nicht nur ein, sondern kann ihnen alles Mögliche und Unmögliche andichten. Es gibt genügend Bücher, die gegen Ärtzewillkür und erfundene Krankheiten massiv geschrieben haben. Eines davon ist das Buch von Jörb Blech, "Die Krankheitserfinder". Zu Diagnosen gehören immer zwei. Einer der sie stellt und der andere der sie annimmt. Doch was soll ein Mensch, der körperlich erschöpft, ausgelaugt und müde und nicht mehr richtig Herr seiner Selbst ist auch anderes machen? Er sucht Hilfe und glaubt was man ihm sagt und einredet. Der Leidensweg allerdings kann für manchen eine Qual sein. Nicht der Leidensweg des "Burnouts", sondern der Leidensweg, was mit ihm und aus ihm gemacht wird. Wer schon am Boden liegt, den kann man noch ordentlich treten, denn er wehrt sich nicht mehr. Leider ein menschliches Verhalten, das nicht nur bei Kindern ausgenutzt wird.

Im Streit treffen Kontrahenten aufeinander, die versuchen dem oder den anderen seine Meinung aufzuzwängen. Sagt der andere nichts mehr dazu, dann hakt man noch einmal nach und zählt seine vermeintlich starke und richtigen Argumente noch einmal auf. Endlich hat man überzeugt und gesiegt! Wie es im anderen wirklich aussieht, interessiert einen nicht. Vielleicht sagt er einfach nichts, weil er genug hat, genug von Zwang, Bevormundung und Streit.

Menschen, die in der Maschinerie Burnout drin sind werden nicht anders behandelt. Jemand schreibt ihnen vor was richtig und falsch ist, was sie zu tun und zu lassen haben. Man wird mit Medikamenten ruhig gestellt und entblöst seine Seele. Mit solchen Mitteln glaubt man diese neue Modekrankheit besiegen zu können. Doch leider weiß niemand, ob sie nicht doch wieder auftritt. Vielleicht wurde einfach an der falschen Ursache herumprobiert, denn nicht mehr ist es.

Viele wundern sich über diese neue Modekrankheit. Aber kein Wunder, denn Menschen werden ständig schwächer dargestellt als sie eigentlich sind. Sie sind angeblich nicht mehr belastbar. Jede kleine Unpäßlichkeit wird zum Drama hochstilisiert. Kein Problem! Ein kleines, normales Hinfallen oder Ausrutschen löst bei machen schon Panik aus und sie gehen zum röngtgen. Ist das noch normal? Wer genügend korrupt ist und keine Lust mehr zum Arbeiten hat, kann sich so auch berenten lassen. Das ist heutzutage kein Problem, Literatur findet man genügend über Symptome die man nicht nachweisen kann.

Es gibt kein Gerät, kein Maß, das Burnout misst. Niemand kann es feststellen, niemand diagnostizieren. Es ist ein Symptom von vielen und äußerst dehnbar. Dennoch wird es getan. "Sie haben Burnout!" Und was können Sie jetzt damit anfangen? Diese Diagnose ist nur der letzte Schritt etwas zu diagnostizieren, was sich schon lange vorher zusammengebraut hat. Es ist kein plötzlicher Zustand, kein Schnupfen oder Virus, der plötzlich von heute auf morgen die Oberhand gewinnt. Ein langer Leidensweg geht dem voraus, ein Weg, der gepflastert war von ständigen Symptomen. Symptomen und Körpersignalen, die sich häuften, die man nicht kannte und gegen die man nicht wirklich etwas tun konnte.

Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:22 - vor 160 Tagen.

Und plötzlich ist es Burnout!

Nicht erst seit der Diagnose fühlte man sich krank, müde und erschöpft. Nein, schon lange vorher. Nicht erst die Diagnose Burnout brachte es auf den Punkt. Nein, denn eigentlich ändert sich ja nichts. Was denn auch? Plötzlich soll man überfordert sein? Sich zu sehr verausgabt haben? Jetzt soll man psychisch und körperlich erschöpft sein? Warum bricht ein Körper zusammen? Weil er angespannt ist und verkrampft. Das ist der Grund und kein anderer. Depressive Stimmungen haben ihre Ursache in körperlichen Anspannungen.

Wie fühlt sich eine solche Diagnose im Licht der Menschen an, die einen zweiten Weltkrieg erlebt haben? Menschen die von ihren Liebsten getrennt wurden? Frauen, die ihre Männer in den Krieg ziehen sahen und nicht wussten, ob sie jemals wieder kehrten. Frauen mit Kindern, die von heute auf morgen alleine da standen. Was ist mit denen? Hatten die auch Burnout? Können die noch ohne schlechtes Gewissen in einen Spiegel blicken, die Burnout als Krankheit sehen und sogar noch diagnostizieren? Schämen wir uns nicht, solche Diagnosen überhaupt zu stellen und sie auf einen psychischen Zustand zu schieben? Die Menschen, die diesen Krieg erlebt und überlebt haben oder in Kriegsgefangenschaft gerieten, die können darüber nur lachen und sich an den Kopf fassen. Burnout, was soll denn das sein?

Ein undefinierbares Krankheitsbild, eines von vielen anderen, das seine Rechtfertigung in undefinierbaren Diagnosen erfüllt und als heutiges Machtinstrument in der Gesellschaft gebraucht und mißbraucht wird. Alles, was als psychisch krank angesehen wird, ist ach so schlimm. Niemand geht gerne mit dieser Diagnose hausieren und ist froh, wenn andere mitbekommen, dass man vielleicht nur wegen Tinnitus krank geschrieben wurde oder wegen seiner Migräne oder dem Schwindel. Aber wegen Burnout!

Sind die Kollegen so grausam oder der Partner? Nein, nicht grausam, sondern ehrlich. Wer überarbeitet sich denn heute bitte schön so, dass er erschöpft ist? Erschöpfung ist ein körperlicher Zustand und kein seelischer. Nicht die Seele ist krank, sondern der Körper. Genau da sitzt der Denkfehler der Diagnosen. Nur, weil körperlich keine Ursache erkennbar ist, reimen wir uns etwas seelisches zusammen. Nur, weil Herbert Freudenberger 1974 feststellte (Quelle: 1), dass Menschen in Heil- und Helferberufen häufiger "ausgebrannt" seien als andere, wird die Basis des heutigen Burnout-Musters, und das bis heute, auf einen psychischen Zustand geschoben? Die Medizin weiß es nicht besser, kennt andere Ursachen nicht und deshalb muss, wie in vielen anderen Bereichen auch, die Psyche herhalten. Die Pharmaindustrie freut sich über jeden mit einem Burnout-Syndrom. Denn Medikamente gibt es für jeden Zustand, auch für den, dessen Symptome andere Ursachen haben.

Da Burnout als psychischer Zustand definiert wird, sind auch die "Heilchancen" schwammig. Wie will man auch die Psyche erforschen? Nachdem namhafte Psychologen sich schon häufig irrten und durch Gutachten Triebtäter entlassen wurden und wieder Kinder morderten, fragt man sich doch, für wie dumm man das Volk eigentlich hält um weiterhin die Psychoschiene in vielen Bereichen vorzuschieben und zu rehabilitieren. Die Psyche kann nicht durchleuchtet, oder mit Geräten nachgeprüft werden. Dafür hat man Fragebögen, Gesprächstherapien und Hirn-Weichmacher. Doch was sollen sie bringen? Burnout ist kein psychischer Zustand, sondern ein körperlicher, der die Psyche mit beeinflusst, durch überstarke Verspannungen.

Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:22 - vor 160 Tagen.

Wir lassen uns immer mehr vorgaukeln

Bei Schmerzen, Tinnitus, Hektik, Eigendruck oder Fremddruck, dann macht sich dies natürlich auch im Gemütszustand bemerkbar und hauptsächlich im Muskelbereich. Das wäre ja unnormal darauf nicht zu reagieren. Doch so ist das Leben eben. Es ist kein Honigschlecken und kein Jahrmarkt oder Selbstbedienungsladen, auch wenn es uns die Werbung und das Fernsehen vorgaukeln. Das Leben ist ein Kampf, jeden Tag aufs Neue, mit neuen Herausforderungen, neuen Zielen, neuen Möglichkeiten. Da gibt es niemandem, der einem die Entscheidungen abnimmt, keine Pille und keinen, der einem den Weg ebnet. Darauf kann nur der konzentriert regieren, der sich anpassen kann und dessen Körper locker ist. Das war schon immer so und das wird immer so bleiben. Schon bei der Geburt muss man kämpfen durch den Geburtskanal zu kommen und zwar alleine. Da ist niemand, der einem das Händchen hält, niemand, der einen tröstet. Ein Säugling wird ohne Psychotherapie ins Leben geworfen, da ist keiner der in vorbereitet. Aber vielleicht wird eines Tages die Geburt auch als Krankheit diagnostiziert. Vielleicht werden Kinder in Reagenzgläsern gezüchtet und die Geburt in einer künstlichen Gebärmutter vollzogen, da sie sonst ja eine viel zu große Belastung für die Mutter darstellt und es ja Schwangerschaftstreifen gibt, die ein Trauma darstellen. Wer er sich leisten kann, wie viele Prominente, lassen ihre Kinder von Leihmüttern austragen oder per Kaiserschnitt auf Termin holen. Eine mehr als kranke Welt, bei der die Natürlichkeit immer weiter in den Hintergrund rückt. aber vielleicht leben wir alle in einer Art Matrix, wie im gleichnamigen Film beeindruckend dargestellt? (Quelle: 2)

Warum wollen wir immer dem, was wir nicht verstehen, einen Psychostempel aufdrücken? Warum wollen wir ständig an etwas herumstochern und Menschen noch mehr verunsichern und ängstigen als dies schon der Fall ist? Burnout ist keine Krankheit, weder psychisch noch physisch, sie ist ein körperlicher Zustand hervorgerufen durch erhöhte Verspannungsmuster. Lösen sich diese Muster, dann ist das Burnout verschwunden oder besser die ganzen körperlichen Symptome. Die Auflösung geht aber wesentlich schneller als das, wofür wir unsere Kassenbeiträge bezahlen.

 Quelle:
1 Wikipedia.de unter http://de.wikipedia.org/wiki/Matrix_(Film)
2 Film: Matrix - Darin werden Menschen von Maschinen gezüchtet und beherrscht.
Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:22 - vor 160 Tagen.
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