Firmenchefs und Führungspersonal wird mit Burnout immer größere Angst gemacht. Ihre Mitarbeiter sind genauso von Burnout betroffen wie sie selbst. Wie kann man Mitarbeiter nicht überfordern und sie dennoch dazu bringen, dass sie viel leisten? Das geht nur, wenn der Körper fit und gesund ist.
Doch nicht nur die Angestellten sind betroffen auch viele Menschen in Führungspositionen oder Selbständige haben Angst vor Burnout oder erhalten die Diagnose Burnout. Viele davon nehmen Aufpustschmittel um sich fit und leistungsfähig zu halten. Doch der Körper ist unser Instrument, den man nicht belügen kann. Irgendwann bekommt man die Quittung. Wer Verantwortung tragen muss und das Schicksal einer Firma und seiner Angestellten von dessen Entscheidungen abhängig ist, der muss fit und gesund sein. Ein Leben ohne Burnout und die Sicherheit darin zu haben ist das Ziel für viele.
"In einem gesunden Körper ist ein gesunder Geist." Dieser Spruch beinhaltet die ganze Wahrheit, die aber nur der verstehen kann, der sie erlebt hat. Burnout ist ein Zeichen von Überforderung, das lediglich Ausdruck von vielen verschiedenen und im Laufe der Jahre sich aufbauenden Symptome hat.
Chef oder Mitarbeiter
Niemand ist davon gefeit, denn Ärger gibt es überall. Bei Ärger reagiert der Körper. Dies geschieht unbewusst durch ein altbewährtes Verspannungsmuster, das schon im Kindesalter entwickelt wurde. Die Eltern haben es vorgemacht und die Kinder ahmen es nach. Je größer der Druck und die Verantwortung wird, desto größer bauen sich diese Verspannungsmuster auf. Mit Entspannung hat dies nichts zu tun. Wer kann schon als Firmenchef nicht an seine Firma denken. Welcher Angestellt kann sich schon richtig auf seine Arbeit konzentrieren, wenn er das Gefühl hat ungerecht behandelt zu werden oder er seinen Kollegen, der ihm gegenüber sitzt nicht leiden kann, weil er mal wieder ohne Grund eine Beförderung bekommen hat und Sie übergangen worden sind.
Es sind die vielen kleinen Ärgernisse, die den Körper reagieren lässt. Wir spannen an und bekommen die unterschiedlichsten Symptome. So werden wir anfällig für Erkältungen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, bekommen einen Bandscheibenvorfall, Tinnitus oder können nicht mehr Einschlafen. Ständig wälzen wir uns im Bett und Alles dreht sich um unsere fixen Gedanken. Das sind Arbeit, Fehler, Kollegen, Chefs, Fehlverhalten, Beleidigungen, Unzufriedenheit, Bevorzugung, Neid, Mißgunst, Scham, es gibt unzählige davon. Wir kommen einfach nicht davon los, nehmen Aufputschmittel um wenigstens das Notwendigste zu erfüllen.
Irgendwann brechen wir zusammen und sind doch selbst daran schuld. Jetzt glauben wir mit Entspannung und Yoga oder einer Auszeit damit klar zu kommen. Vielleicht, vielleicht auch nicht. Die Verspannungsmuster bemerken wir deshalb noch lange nicht und nehmen sie dennoch mit, wohin wir auch gehen. Sie sind vielleicht nicht mehr so stark, aber dennoch vorhanden.
Lernen Sie deshalb die Ursache im Keim zu ersticken und nicht an Symptomen herumzudoktern und zu glauben, wenn diese nicht mehr vorhanden sind, dann ist die Ursache behoben. Ein Trugschluss. Niemand weiß, ob er nicht wieder genauso endet. Auch der Angst einflößende Herzinfarkt ist nur eine Muskelanspannung, die das Herz belastet.
Verspannungen lösen, löst Burnout
Seinen Burnout oder besser die zahlreichen Verspannungsmuster selbst zu beheben und zu kontrollieren ist das Ziel. Erst dann haben Sie die Gewissheit, dass sie nie mehr in diesen Zustand geraten werden und niemals mehr Angst vor Burnout haben müssen und über Burnout nur lachen können.Letzte Aktualisierung: 11.12.2011 - 12:22 - vor 160 Tagen.