Angst & Panik Hilfe

Die meisten Ängste werden schon als Kind entwickelt, indem man die Eltern, meist die Mutter imitiert. So wird der Grundstein zu Ängsten und Panik gelegt. Doch Ängste und Panik-Attacken werden nicht nur von äußeren Dingen, wie Spinnen, ausgelöst. Die wirklichen Ängste entstehen durch Druck. Dieser Druck wird in beiden Richtungen erzeugt. Einmal über das Denken und die Erwartungshaltung und zum anderen über den Körper.

Kein Elternteil wird gerne zugeben, dass es sein Kind unter Druck setzt und ein gewisses Leistungspensum von ihm erwartet. Nicht die ausgesprochenen Worte sind oftmals ausschlaggebend. Es genügt der innere Druck. Druck, den man nicht sieht, sondern erlebt. Kinder sind die besseren Psychologen und können Menschen und Situationen wesentlich besser und schneller einordnen. Entsprechend empfindlich reagieren sie. Was sollte ein Kind anderes machen als es seiner Mutter oder seinem Vater recht machen zu wollen. Eltern, die ständig unzufrieden sind, selbst unter Leistungsdruck stehen oder sich selbst unter Druck setzen und nie irgendwelchen Ansprüchen gerecht werden. Ansprüche an sich und Ansprüche an andere. Was sollte ein Kind da übernehmen, als das, was es erlebt und sieht.

Kinder übernehmen Leistungsdruck genauso wie Phlegma, Faulheit oder Cholerik. Selbst ein Zusammenreissen ändert nichts daran, dass Kinder diese Eigenarten annehmen. Denken Sie an sich und Ihre Kindheit. Besonders das Elternteil, welches man nie sein möchte, genau dem eiferte man nach und dessen Eigenarten hat man übernommen.

Wie kann man diesen Teufelskreis durchbrechen? Ist das überhaupt möglich? Es geschieht nicht über die Psyche, sondern über den Körper. Körperliche Vorgänge haben Auswirkungen in psychische Bereiche. Leistungsdruck bewirkt immer ganz bestimmte körperliche Verspannungszustände. Dazu gehören Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich, sowie Zähneknirschen. Werden Kinder nun unter diesen Leistungsdruck gesetzt, entwickeln sie dieselben körperlichen Verspannungsmuster, wie die Eltern. Dies sind gleichzeitig aber auch Verspannungsmuster, die jeder Mensch entwickelt, wenn er entsprechend unter Druck gesetzt wird. Man hält die Schultern fest, man atmet flach oder hält teilweise sogar die Luft fest und man presst die Zähne zusammen.

Durch das Lernen diese Verspannungsmuster zu lösen, indem man sie kontrolliert und korrigiert, lösen sie sich auf. Je früher man damit beginnt, desto rascher kann man sie in den Griff bekommen.

Letzte Aktualisierung: 06.03.2012 - 01:14 - vor 73 Tagen.
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